Pressemitteilung: 10 Jahre nach dem Dieselgate: Bahnt sich ein weiterer Abgasskandal an?

Autohersteller drängen darauf, EU-Vorschriften zu kippen, die die tatsächliche Umweltbelastung durch Plug-in-Hybridfahrzeuge besser widerspiegeln würden.
Die aktuellen Bemühungen der Automobilindustrie, die EU daran zu hindern, die Umweltverschmutzung durch Plug-in-Hybridfahrzeuge (PHEVs) genauer zu berücksichtigen, könnten laut T&E zu einem weiteren Emissionsskandal führen. Zehn Jahre nach Dieselgate versuchen einige Autohersteller erneut, ihre Fahrzeuge als sauberer darzustellen, als sie tatsächlich sind – doch dieses Mal wollen sie, dass der Gesetzgeber diese Praxis legalisiert.
PHEVs stoßen in der Praxis fast fünfmal so viel CO2 aus wie in offiziellen Tests angegeben, wie die neuesten EU-Daten zeigen. Der Unterschied ist darauf zurückzuführen, dass die Fahrzeuge weniger mit Batteriestrom fahren und mehr Benzin oder Diesel verbrauchen als in offiziellen Tests angegeben. Die EU hat „Nutzfaktoren” (utility factors) festgelegt, um diesen Unterschied schrittweise zu verringern. Um die CO2-Ziele der EU zu erreichen, müssen Autohersteller demnach ihren Absatz von batterieelektrischen Fahrzeugen steigern, um die höheren Emissionen von PHEVs auszugleichen. (....)

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Quelle: European Federation for Transport and Environment AISBL

Stichwörter: European Federation for Transport and Environment AISBL, Dieselgate, Abgasskandal, Autohersteller, EU-Vorschriften kippen, Plug-in-Hybridfahrzeuge, Umweltverschmutzung, fünfmal so viel CO2, offizielle Tests, „Nutzfaktoren” (utility factors)

Kategorie(n): Gesundheit & Umwelt