Logistik-Definitionen

Der Begriff "Logistik" ist in der Literatur nicht einheitlich definiert. Es sind verschiede Definitionsansätze entwickelt worden, die sich in ihrer Ausrichtung erkennbar unterscheiden. Die folgende Aufstellung zeigt verschiedene Logistik-Definitionen einschließlich der Zuordnung zu einem Definitionsansatz im zeitlichen Verlauf.

Dargestellt sind aktuell 38 verschiedene Definitionen.

Die verschiedenen Definitionsansätze bieten durchgängig gute Ansatzpunkte zum grundlegenden Verständnis der Logistik und haben im jeweiligen Kontext ihre Bedeutung. Die weiteste Verbreitung in Wissenschaft und Praxis hat der flussorientierte Definitionsansatz gefunden, der auch hier grundsätzlich zugrunde gelegt werden soll. Wie bereits LARGE / PFOHL (1993: 2126 f.) anmerkten, zielen viele Definitionen auf die Logistik von Unternehmen, insbesondere Industrieunternehmen, ab und grenzen die Logistik damit implizit auf die "Unternehmenslogistik" ein. Dies enge Verständnis widerspricht jedoch insbesondere dem weit anerkannten Ansatz der Makrologistik im Rahmen der institutionellen Klassifizierung von Logistiksystemen.

Eine flussorientierte, jedoch weitere Fassung des Logistikbegriffs bietete die Definition des Europäisches Komitees für Normung (CEN). Logistik wird dort als:

„... the planning, execution and control of the movement and placement of people and/or goods and of the supporting activities related to such movement and placement, within an system organized to achive specific objektives“ verstanden.
(CEN o.J.: o.S, zitiert nach Large / Pfohl, 1993: 2126f.)

Insbesondere wegen des Einbezugs der "Bewegung" und damit der Mobilität von Personen liegt bei redaktionellen Beiträgen i.d.R. das aus dieser Defintion abgeleitete Logistikverständnis zugrunde.

Aufstellung verschiedener Logistik-Definitionen:

2019

Bundesvereinigung Logistik (BVL)FLO
"Logistik ist ein System, das zunächst im Unternehmen, aber auch unternehmensübergreifend mit Lieferanten und Kunden, eine optimale Versorgung mit Materialien, Informationen, Teilen und Modulen für die Produktion – und auf der anderen Seite natürlich der Märkte bedeutet.“
(BVL 2019: o.S.)
Logistikobjekte:Sachgüter (Material, Teile, Module, Fertigprodukte) / Informationen
Abgrenzung in der SC:Lieferant - Unternehmen - Abnehmer (Kunde)
Definitionsansatz:Flussorientierte Definition (eigene Einordnung 2019)

Bundesvereinigung Logistik (BVL)FLO
"Logistik ist die ganzheitliche Planung, Steuerung, Koordination, Durchführung und Kontrolle aller unternehmensinternen und unternehmensübergreifenden Informations- und Güterflüsse. Supply Chain Management (SCM), die intelligente Planung und Steuerung von Wertschöpfungsketten, wird synonym verwendet."
(BVL 2019: o.S.)
Logistikobjekte:Sachgüter (Güter) / Informationen
Abgrenzung in der SC:Vorlieferanten - ... - Lieferanten - Unternehmen - Kunden - … - Endkunden
Definitionsansatz:Flussorientierte Definition (eigene Einordnung 2019)

Council of Supply Chain Management Professionals (CSCMP)FLO
en: "Logistics management is that part of supply chain management that plans, implements, and controls the efficient, effective forward and reverses flow and storage of goods, services and related information between the point of origin and the point of consumption in order to meet customers' requirements."
(CSCMP 2019: o.S.)

de: Das Logistikmanagement ist der Teil des Supply Chain Managements, der den effizienten, effektiven Hin- und Rückfluss sowie die Lagerung von Gütern, die dafür erforderlichen Dienstleistungen und die damit zusammenhängenden Informationen zwischen dem Lieferpunkt und dem Empfangspunkt plant, implementiert und steuert, um den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden.
(eigene Übersetzung)
Logistikobjekte:Sachgüter / Informationen (nur zugehörige)
Abgrenzung in der SC:Lieferpunkt - Empfangspunkt
Definitionsansatz:Flussorientierte Definition (vgl. Koch 2012: 7)

2016

Göpfert, IngridFKO
"Die Logistik ist eine moderne Führungskonzeption zur Entwicklung, Gestaltung, Lenkung und Realisation effektiver und effizienter Flüsse von Objekten (Güter-, Informations-, Geld- und Finanzflüsse) in unternehmensweiten und unternehmensübergreifenden Wertschöpfungssystemen."
(Göpfert 2016: 59)
Logistikobjekte:Sachgüter (Güter) / Informationen / Geldund Finanzen
Abgrenzung in der SC:unternehmensweit und unternehmensübergreifend
Definitionsansatz:Führungskonzeptionsorientierte Definition (eigene Einordnung 2020)

2013

Kummer, Sebastian / Grün, Oskar / Jammernegg, WernerKOO
"Logistik ist das Management von Prozessen und Potenzialen zur koordinierten Realisierung unternehmensweiter und unternehmensübergreifender Materialflüsse und der dazugehörigen Informationsflüsse (Prozessmanagement der Wertschöpfungskette). Die materialflussbezogene Koordination beinhaltet insbesondere die horizontale Koordination zwischen den Lieferanten (Vorlieferanten), Unternehmensbereichen und Kunden (bis zum Endabnehmer) sowie die vertikale Koordination zwischen Planungs-, Steuerungs-, Durchführungs- und Kontrollebenen (von der strategischen bis zur operativen Ebene)."
(Kummer 2013: 310)
Logistikobjekte:Sachgüter (Material) / Informationen (nur zugehörige)
Abgrenzung in der SC:Vorlieferanten - ... - Lieferanten - Unternehmen - Kunden - … - Endkunden
Definitionsansatz:Koordinierungs- oder dienstleistungsorientierte Definition (vgl. Koch 2012: 9)

Zsifkovits, Helmut E.FLO
„Logistik ist die integrierte Planung, Gestaltung, Abwicklung und Kontrolle des gesamten Materialflusses vom Lieferanten in das Unternehmen, innerhalb des Unternehmens, vom Unternehmen zum Kunden, der Rückführung von Gütern in einem Kreislauf sowie der für die Steuerung des Materialflusses erforderlichen Informationsflüsse."
(Zsifkovits 2013: 26)
Logistikobjekte:Sachgüter (Material) / Informationen (nur zugehörige)
Abgrenzung in der SC:Lieferant - Unternehmen - Abnehmer (Kunde) (unter jeweiliger Einbindung der Entsorgung)
Definitionsansatz:Flussorientierte Definition (eigene Einordnung 2020)

Zsifkovits, Helmut E.MAO
„Logistik ist das Management vernetzter Prozesse innerhalb und außerhalb des Unternehmens, die wie Kettenglieder ineinander greifen und direkt oder indirekt der Wertsteigerung im Sinne des Kundennutzens dienen."
(Zsifkovits 2013: 26)
Logistikobjekte:
Abgrenzung in der SC:unternehmensweit und unternehmensübergreifend
Definitionsansatz:Managementorientierte Definition (eigene Einordnung 2020)

2012

Ehrmann, HaraldFLO
"Logistik stellt die aus den Unternehmenszielen abgeleiteten planerischen und ausführenden Maßnahmen und Instrumente zur Gewährleistung eines optimalen Material-, Wert- und Informationsflusses im Rahmen des betrieblichen Leistungserstellungsprozesses dar, wobei sich dieser von der Beschaffung von Produktionsfaktoren und Informationen über deren Bearbeitung und Weiterleitung bis zur Distribution der erstellten Leistungen erstreckt. Die Logistikprozesse erstrecken sich nicht allein auf das eigenen Unternehmen, sondern sie erfassen ebenso die Kunden- und Lieferantenbeziehungen zur Schaffung unternehmensübergreifender optimaler Geschäftsprozesse."
(Ehrmann 2012: 27)
Logistikobjekte:Sachgüter / Informationen (nur zugehörige) / Geld
Abgrenzung in der SC:Lieferant - Unternehmen - Abnehmer (Kunde)
Definitionsansatz:Flussorientierte Definition (eigene Einordnung 2020)

Günther, Hans-Otto / Tempelmeier, HorstFLO
„In der Betriebswirtschaftslehre versteht man unter Logistik eine ganzheitliche, die einzelnen Funktionsbereiche der Unternehmung übergreifender Betrachtungsweise, die die Optimierung des Material-und Erzeugnisflusses unter Berücksichtigung der damit zusammenhängenden Informationsströme zum Ziel hat. Man spricht daher auch von einer „Querschnittsfunktion“ der Logistik. […]. Zur Logistik zählen alle Prozesse des Transport, der Lagerung, der Materialhandhabung und Verpackung. Etwas abstrakter kann man auch von der Überbrückung von räumlichen, zeitlichen und mengenmäßigen Differenzen zwischen „Angebot“ und „Nachfrage“ sprechen. Hierbei wird die gesamte logistische Kette „Zulieferer-Produzent-Abnehmer“ („Supply Chain“, „Supply Network“) erfasst.“
(Günther / Tempelmeier 2012: 9)
Logistikobjekte:Sachgüter (Güter) / Informationen
Abgrenzung in der SC:Lieferant - Unternehmen - Abnehmer (Kunde)
Definitionsansatz:Flussorientierte Definition (eigene Einordnung 2020)

Huber, Andreas / Laverentz, KlausTOO
"Aufgabe der Logistik ist es, logistische Objekte zu bearbeiten. Nach der Bearbeitung wird sich das Objekt geändert haben, es wird andere Eigenschaften besitzen. Das Eingangsobjekt (Objekt vor der Bearbeitung) ist also durch die Bearbeitung in ein Ausgangsobjekt (Objekt nach der Bearbeitung) transformiert worden. Abhängig von den Eigenschaften, die geändert wurden, werden logistische Transformationen in drei Kategorien eingeteilt:
- Örtliche Transformationen verändern die Eigenschaften des Objektes bezüglich seiner Position im Raum, d.h. das Objekt wird von einem Punkt im Raum zu einem anderen bewegt.
- Zeitliche Transformationen verändern die Eigenschaften des Objektes bezüglich seiner Position auf der Zeitachse. Das Objekt wird also im Allgemeinen unter Beibehaltung aller anderen Eigenschaften gelagert, bis der Zeitpunkt der weiteren Verwendung erreicht ist.
- Physische Transformationen verändern die physischen Eigenschaften des Objekts, z.B. die Form, das Gewicht , die Farbe, etc. In erster Linie finden physische Transformationen in der Produktion statt. Trotzdem zählen sie auch zu den logistischen Transformationen, da z.B. das Verpacken von Ware, das Etikettieren von Paletten oder die Sicherung eines Transportgutes ebenso physische Transformationen darstellen."
(Huber / Laverenz 2012: 2f.)
Logistikobjekte:Sachgüter (Güter) / Personen
Abgrenzung in der SC:Aus der Definition ist eine solche Abgrenzung nicht möglich.
Definitionsansatz:Transformationsorientierte Definition (eigene Einordung 2020)

2010

Pfohl, Hans-ChristianFLO
"Zur Logistik gehören alle Tätigkeiten, durch die die raumzeitliche Gütertransformation und die damit zusammenhängenden Transformationen hinsichtlich der Gütermengen und -sorten, der Güterhandhabungseigenschaften sowie der logistischen Determiniertheit der Güter geplant, gesteuert, realisiert oder kontrolliert werden. Durch das Zusammenwirken dieser Tätigkeiten soll ein Güterfluss in Gang gesetzt werden, der einen Lieferpunkt mit einem Empfangspunkt möglichst effizient verbindet.
(Pfohl 2010: 12)
Logistikobjekte:Sachgüter / Personen / Energie / Informationen(nur zugehörige)
Abgrenzung in der SC:Lieferant - Unternehmen - Abnehmer (Kunde) (Bereitsteller - Verwender)
Definitionsansatz:- Flussorientierte Definition (vgl. Pfohl 2010: 12)

Seeck, StephanFLO
„Die Logistik umfasst die Planung, Steuerung, Durchführung und Kontrolle aller Material- und Informationsflüsse innerhalb und zwischen Unternehmen vom Kunden bis zum Lieferanten.“
(Seeck 2010: 16)
Logistikobjekte:Sachgüter (Material) / Informationen
Abgrenzung in der SC:Lieferant - Unternehmen - Abnehmer (Kunde)
Definitionsansatz:Flussorientierte Definition (eigene Einordnung 2020)

Seeck, StephanZIL
"Die Logistik sorgt dafür, dass immer alles da ist, wo es gebraucht wird."
(Seeck 2010: 16)
Logistikobjekte:
Abgrenzung in der SC:
Definitionsansatz:Zielorientierte Definition (eigene Einordung 2020)

2009

Schulte, ChristofKOO
"Logistik wird verstanden als die marktorientierte, integrierte Planung, Gestaltung, Abwicklung und Kontrolle des gesamten Material- und dazugehörigen Informationsflusses zwischen einem Unternehmen und seinen Lieferanten, innerhalb des Unternehmens sowie zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden."
(Schulte 2009: 1)
Logistikobjekte:Sachgüter (Material) / Informationen (nur zugehörige)
Abgrenzung in der SC:Lieferant - Unternehmen - Abnehmer (Kunde)
Definitionsansatz:Koordinierungsorientierte Definition (eigene Einordnung 2019)

2008

Oeldorf, Gerhard / Olfert, KlausFLO
"Die Logistik ist die Summe aller Tätigkeiten, die sich mit der Planung, Steuerung und Kontrolle des gesamten Flusses innerhalb und zwischen Wirtschaftseinheiten befasst, der sich bezieht auf Materialien, Personen, Energie und Informationen. Da sie nicht nur Transportprozesse widerspiegelt, sondern auch Prozesse der Lagerung oder Speicherung sowie der zeitlichen Verfügbarkeit von Leistungen, beinhaltet sie sowohl einen räumlichen Aspekt als auch einen zeitlichen Aspekt."
(Oeldorf / Olfert 2008: 324)
Logistikobjekte:Sachgüter (Material) / Personen / Energie / Informationen
Abgrenzung in der SC:Lieferant - Unternehmen - Abnehmer (Kunde) (Flüsse zwischen Wirtschaftseinheiten)
Definitionsansatz:Flussorientierte Definition (eigene Einordnung 2020)

2006

Ehrmann, HaraldFLO
"Logistik stellt die aus den Unternehmenszielen abgeleiteten planerischen und ausführenden Maßnahmen und Instrumente zur Gewährleistung eines optimalen Material-, Wert- und Informationsflusses im Rahmen des betrieblichen Leistungserstellungsprozesses dar, wobei sich dieser von der Beschaffung von Produktionsfaktoren und Informationen über deren Bearbeitung und Weiterleitung bis zur Distribution der erstellten Leistungen erstreckt."
(Ehrmann 2006: 13)
Logistikobjekte:Sachgüter / Informationen (nur zugehörige) / Geld
Abgrenzung in der SC:Lieferant - Unternehmen - Abnehmer (Kunde)
Definitionsansatz:Flussorientierte Definition (eigene Einordnung 2020)

2002

Fleischmann, BernhardFLO
„Logistik bedeutet die Gestaltung logistischer Systeme sowie die Steuerung der darin ablaufenden logistischen Prozesse. Diese Definition bedarf aber noch der Ergänzung um die folgenden drei charakteristischen Merkmale der Logistik.
− Erstens spielen Informationen in der Logistik nicht nur als mögliche logistische Objekte eine Rolle, sondern sind eine wesentliche Voraussetzung für die Steuerung der Prozesse. Jedes logistische System benötigt ein Informations- und Kommunikationssystem (IK-System), das der Tatsache Rechnung trägt, dass sich die zu steuernden Objekte bewegen und räumlich weit entfernt von der steuernden Stelle sein können. Dieses IK-System ist Bestandteil des logistischen Systems, seine Gestaltung und Steuerung gehört zur Logistik.
− Ein zweites wesentliches Merkmal der Logistik ist die ganzheitliche Sicht aller Prozesse in einem System. Die Steuerung einzelner Transport- oder Lagerprozesse gab es schon immer als Aufgabe im Industriebetrieb. Das Besondere am „logistischen Denken“ ist die gleichzeitige Betrachtung vieler Prozesse als Gesamtfluss in einem Netzwerk und ihre Abstimmung im Hinblick auf Gesamtziele des Systems […], das nicht zu eng abgegrenzt sein darf.
− Drittens befasst sich die Logistik mit physischen Systemen und Prozessen, deren Gestaltung und Steuerung sowohl technische als auch ökonomische Aufgaben umfasst, sowie mit den oben erwähnten IK-Systemen. Die Logistik ist daher ihrem Wesen nach interdisziplinär und ist Gegenstand der Wirtschaftswissenschaften, der Ingenieurwissenschaften und der Informatik.“
(Fleischmann 2002: 3f.)
Logistikobjekte:Sachgüter / Personen / Informationen
Abgrenzung in der SC:Aus der Definition ist eine solche Abgrenzung nicht möglich.
Definitionsansatz:Flussorientierte Definition (eigene Einordnung 2020)

2001

Ihde, Gösta-B.FLO
„Aus einer gegebenen Wirtschaftsleistung (etwa Branchenumsatz oder Bruttoinlandsprodukt), verteilt auf die beteiligten Wirtschaftseinheiten und bestimmte Standorte sowie gekennzeichnet durch eine spezifische industrielle Organisation (Betriebsgröße, Fertigungstiefe, Spezialisierung), resultieren konkrete Anforderungen in Bezug auf Art- und Mengenausgleich, Raumüberwindung und Zeitüberbrückung von Gütern. Das ist der (spezifische) logistische Bedarf eines Wirtschaftssystems. Dabei werden Art- und Mengenausgleich zu Ordnungsleistungen zusammengefasst. Im einzelnen handelt es sich um Sammel-, Sortier-, Kommissionier- und Umschlagvorgänge. Die Raumüberwindung umfasst Transport- und Verkehrs-, die Zeitüberbrückung Lager- und Wartesysteme. Diese Prozesse sind logistische, sie konstituieren Güterflusssysteme, logistische Systeme. Logistische Systeme sind funktionale Subsysteme arbeitsteilig organisierter Wirtschaftssysteme.“
(Ihde 2001: 1)
Logistikobjekte:Sachgüter (Material) / Informationen (nur zugehörige)
Abgrenzung in der SC:Produktion - Konsumtion
Definitionsansatz:Flussorientierte Definition (eigene Einordnung 2020)

2000

Fortmann, Klaus-Michael / Kallweit AngelaFLO
„Hier wird unter Logistik die integrierte Planung, Gestaltung, Abwicklung und Kontrolle von Lagerungs- und Transportvorgängen innerhalb und zwischen Unternehmen, vom Unternehmen zum Kunden sowie der Entsorgungswege verstanden.
[...]. Die Planung umfasst hier die Konzeption und Vorbereitung logistischer Aktivitäten, die Gestaltung beispielsweise den Bau von Anlagen und Systemen oder auch die Programmierung von Software. Unter Abwicklung wird die Durchführung und Organisation eines reibungslosen Ablaufes der Lagerungs- und Transportvorgänge zusammengefasst, und Kontrolle dient einerseits der unmittelbaren Überwachung des physikalischen Materialflusses und andererseits der Überprüfung der Leistung mit dem Ziel, mögliche Schwachstellen und Verbesserungspotenziale aufzudecken. Mit Lagerungsvorgängen wird eine Vielzahl von Funktionen erfüllt, [...], und unter Transportvorgängen werden verschiedenste Bewegungen im physischen und virtuellen Sinn subsumiert. Dazu gehören heute Transporte von Waren, Gütern und Material, von Anlagen und Systemen, aber auch von Personen und Informationen.
Der Entsorgungsgedanke hat in den 90er Jahren stark an Bedeutung gewonnen und wird im neuen Jahrtausend zur Selbstverständlichkeit. Bedingt durch die sehr weit gehenden Forderungen des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (vom 27.09.1994), konnte sich die Recycling-Industrie als eigener Wirtschaftszweig etablieren. Aufgabe der Logistik ist selbstverständlich auch die Planung, Gestaltung, Abwicklung und Kontrolle dieser Rückflüsse.“
(Kohlhammer / Kallweit 2000: 2)
Logistikobjekte:Sachgüter (Waren, Güter und Material, Anlagen und Systeme) / Personen / Informationen
Abgrenzung in der SC:Lieferant - Unternehmen - Abnehmer (Kunde) (unter jeweiliger Einbindung der Entsorgung)
Definitionsansatz:Flussorientierte Definition (eigene Einordnung 2020)

Schubert, WernerFLO
"Der Begriff der Logistik definiert sich als das abgestimmte Zusammenwirken aller Prozesse, die der Raumüberwindung in einer Zeiteinheit aus der Sicht des Beförderungsobjektes, d.h. dem Fluss von Personen, Stoffen und Informationen, dienen."
(Schubert 2000: 29)
Logistikobjekte:Sachgüter (Stoffe) / Personen / Informationen
Abgrenzung in der SC:Aus der Definition ist eine solche Abgrenzung nicht möglich.
Definitionsansatz:Flussorientierte Definition (vgl. Koch 2012: 7)

1998

Kluck, DieterFLO
„Die Logistik umfaßt alle planerischen, ausführenden, steuernden und regelnden Maßnahmen und Instrumente, um einen zieloptimalen Material-, Wert- und Informationsfluß im Rahmen der betrieblichen Leistungserstellung zu ermöglichen. Dieser Transformationsprozeß erstreckt sich von der Beschaffung von Produktionsfaktoren über die Produktion und Verarbeitung bis hin zur Verteilung im Rahmen der Distribution.”
(Kluck 1998: 3)
Logistikobjekte:Sachgüter (Material) / Informationen / Geld
Abgrenzung in der SC:Lieferant - Unternehmen - Abnehmer (Kunde)
Definitionsansatz:Flussorientierte Definition (eigene Einordnung 2020)

1996

Council of Logistics Management (CLM)FLO
de: "Logistik ist der Prozess der Planung, Realisierung und Kontrolle des effizienten, kosteneffektiven Fließen und Lagerns von Rohstoffen, Halbfabrikate und Fertigfabrikaten und der damit zusammenhängenden Information vom Liefer- zum Empfangspunkt entsprechend den Anforderungen des Kunden."
(CLM o.J.: 2, zitiert nach und übersetzt von Pfohl 1996: 12)
Logistikobjekte:Sachgüter / Informationen (nur zugehörige)
Abgrenzung in der SC:Lieferpunkt - Empfangspunkt
Definitionsansatz:Flussorientierte Definition (vgl. Koch 2012: 7)

Pfohl, Hans-ChristianFLO
„Zur Logistik gehören alle Tätigkeiten, durch die die raum-zeitliche Gütertransformation und die damit zusammenhängenden Transformationen hinsichtlich der Gütermengen und -sorten, der Güterhandhabungseigenschaften sowie der logistischen Determiniertheit der Güter geplant, gesteuert, realisiert oder kontrolliert werden. Durch das Zusammenwirken dieser Tätigkeiten soll ein Güterfluss in Gang gesetzt werden, der einen Lieferpunkt mit einem Empfangspunkt möglichst effizient verbindet."
(Pfohl 1996: 12)
Logistikobjekte:Sachgüter
Abgrenzung in der SC:Lieferpunkt - Empfangspunkt
Definitionsansatz:- Flussorientierte Definition (vgl. Pfohl 1996: 12)

1994

Isermann, HeinzKOO
„Das Sachziel von Unternehmen ist darauf ausgerichtet, Güter und/oder Dienstleistungen für den Markt zu erstellen. Die damit verbundenen Aktivitäten der Beschaffung, der Produktion, des Absatzes und der Entsorgung sind die vier wesentlichen güterwirtschaftlichen Funktionen eines Unternehmens. Innerhalb dieser güterwirtschaftlichen Funktionen finden logistische Transformationen sowohl der Güter als auch der Rückstände aus Produktion und Konsumption statt. Der Aufgabenbereich der Logistik sind die zeitlichen, raumzeitlichen und sonstigen durch logistische Zusatzleistungen durchgeführte Transformationen der Güter und Rückstände. Die in der Unternehmensfunktion Logistik zusammengefassten Aktivitäten durchdringen die güterwirtschaftlichen Prozesse als Ganzes; die Unternehmensfunktion Logistik ist eine Querschnittsfunktion mit spezifischen Aufgaben.“
(Isermann 1994: 24)
Logistikobjekte:Sachgüter (Material) / Personen / Informationen / Dienstleistungen
Abgrenzung in der SC:Aus der Definition ist eine solche Abgrenzung nicht möglich.
Definitionsansatz:Koordinierungs- oder dienstleistungsorientierte Definition (vgl. Koch 2012: 9)

1993

Europäisches Komitee für Normung (Comité Européen Normalisation (CEN))FLO
en: Logistik wird als: „... the planning, execution and control of the movement and placement of people and/or goods and of the supporting activities related to such movement and placement, within an system organized to achive specific objektives“ verstanden.
(CEN o.J.: o.S, zitiert nach Large / Pfohl, 1993: 2126f.)
de: Logistik ist die Planung, Durchführung und Kontrolle des Bewegens und Platzierens [als räumliche und zeitliche Transformation im Sinne von Transport und Lagerung] von Personen und/oder Gütern sowie der unterstützenden Aktivitäten im Zusammenhang mit dieser Bewegung und Platzierung innerhalb eines Systems, welches so organisiert ist, dass bestimmte Ziele erreicht werden.
(eigene Übersetzung)
Logistikobjekte:Sachgüter / Personen
Abgrenzung in der SC:Aus der Definition ist eine solche Abgrenzung nicht möglich.
Definitionsansatz:Flussorientierte Definition (eigene Einordnung 2020)

European Logistics Association (ELA)FLO
Logistik ist „die Organisation, Planung, Kontrolle und Durchführung eines Güterflusses von der Entwicklung und vom Kauf durch die Produktion und die Distribution bis zum endgültigen Kunden mit dem Ziel der Befriedigung der Anforderungen des Marktes bei minimalen Kosten und minimalem Kapitalaufwand.“
(ELA 1993: 1, zitiert nach und übersetzt von Pfohl 1996: 13)
Logistikobjekte:Sachgüter
Abgrenzung in der SC:Lieferant - Unternehmen - … - endgültiger Kunde
Definitionsansatz:Flussorientierte Definition (vgl. Koch 2012: 7)

Klaus, PeterFLO
„Logistik kann nun definiert werden als eine spezifische Sichtweise, die wirtschaftliche Phänomene und Zusammenhänge als Flüsse von Objekten durch Ketten und Netze von Aktivitäten interpretiert (bzw. als “Fließsysteme”), um diese nach Gesichtspunkten der Kostensenkung und der Wertsteigerung zu optimieren, sowie deren Anpassungsfähigkeit an Bedarfs und Umweltveränderungen zu verbessern. Dabei werden Ansätze zur Optimierung insbesondere in flußorientierter Gestaltung der Prozeß- und Netzstrukturen, in der Erhöhung des zeitlichen, räumlichen und objektbezogenen Integrationsgrades der Fließsystemelemente, sowie der Anwendung bedarfsorientierter Steuerungs- und Regelungsverfahren gesucht.”
(Klaus 1993: 29)
Logistikobjekte:
Abgrenzung in der SC:
Definitionsansatz:Flussorientierte Definition (eigene Einordnung 2020)

Schmidt, Klaus-JürgenFLO
"Auf Basis dieser Ursprünge läßt sich Logistik definieren als
1. Aufgabenschwerpunkt zur Weitergabe von Objekten, mit dem Ziel, diese auf Anforderung dem Verwender direkt und unmittelbar zur Verfügung zu stellen.
2. Lehre von den Strukturen, Systemen, Abläufen und Prozessen für die effiziente und flexible Weitergabe von Objekten an den Verwender."
(Schmidt 1993: 1)
Logistikobjekte:Sachgüter (Verpflegung, Waffen, Handelsware, Rohstoff) / Personen
Abgrenzung in der SC:Lieferpunkt - Empfangspunkt bzw. Bereitsteller - Verwender)
Definitionsansatz:Koordinierungsorientierte Definition (eigene Einordnung 2019)

1992

Coyle, J. J. / Bardi, E. J. / Langley Jr., C. J.LZO
Logistik ist „das unterstützende Management, das während des Lebens eines Produkts eine effizientere Nutzung von Ressourcen und die adäquate Leistung logistischer Elemente während aller Phasen des Lebenszyklus sicherstellt, so dass durch rechtzeitiges Eingreifen in das System eine effektive Steuerung des Ressourcenverbrauchs gewährleistet wird.“
(Coyle / Bardi / Landley 1992: 8, zitiert nach Pfohl 2010: 13)
Logistikobjekte:Sachgüter
Abgrenzung in der SC:Aus der Definition ist eine solche Abgrenzung nicht möglich.
Definitionsansatz:Lebenszyklusorientierte Definition (vgl. Pfohl 2010: 13)

Weber, JürgenKOO
„Logistik ist in diesem [...] Verständnis das Management von Prozessen und Potentialen zur koordinierten Realisierung unternehmensweiter und unternehmensübergreifender Materialflüsse und der dazugehörigen lnformationsflüsse."
(Weber / Kummer 1992: 888)
Logistikobjekte:Sachgüter (Material) / Informationen (nur zugehörige)
Abgrenzung in der SC:unternehmensweit und unternehmensübergreifend
Definitionsansatz:Koordinierungs- oder dienstleistungsorientierte Definition (eigene Einordung)

1991

Arthur D. LittleDLO
Logistik ist „der Prozess zur Koordination aller immateriellen Aktivitäten, die zur Erfüllung einer Dienstleistung in einer kosten- und kundeneffektiven Weise vollzogen werden müssen.“ (Arthur D. Little 1991: XXII, zitiert nach Pfohl 2010: 13) Der Schwerpunkt dieser Aktivitäten liegt in den folgenden drei Gebieten: Minimierung der Wartezeiten (der Auftragsabwicklungszeiten), Management der Dienstleistungskapazität und Bereitstellung der Dienstleistung durch einen Distributionskanal.
(Arthur D. Little 1991: 34ff., zitiert nach Pfohl 2010: 13)
Logistikobjekte:
Abgrenzung in der SC:Lieferant - Unternehmen - Abnehmer (Kunde)
Definitionsansatz:- Koordinierungs- oder dienstleistungsorientierte Definition (vgl. Koch 2012: 9)
- Dienstleistungsorientierte Definition (vgl. Pfohl 2010: 13)

1990

Weber, Jürgen / Kummer, SebastianKOO
„Logistik ist das Management von Prozessen und Potenzialen zur koordinierten Realisierung unternehmensweiter und unternehmensübergreifender Materialflüsse und der dazugehörigen Informationsflüsse (Prozessmanagement der Wertschöpfungskette). Die materialflussbezogene Koordination beinhaltet insbesondere die horizontale Koordination zwischen Lieferanten (Vorlieferanten), Unternehmensbereichen und Kunden (bis zum Endabnehmer) sowie die vertikale Koordination zwischen Planungs-, Steuerungs-, Durchführungs- und Kontrollebenen (von der strategischen bis zur operativen Ebene).“
(Weber / Kummer 1990: 776)
Logistikobjekte:Sachgüter (Material) / Informationen (nur zugehörige)
Abgrenzung in der SC:Vorlieferanten - ... - Lieferanten - Unternehmen - Kunden - … - Endkunden
Definitionsansatz:Koordinierungs- oder dienstleistungsorientierte Definition (vgl. Koch 2012: 9)

1988

Coyle, J. J. / Bardi, E. J. / Langley Jr., C. J.ZIL
Logistik heißt: "Das richtige Produkt soll in der richtigen Menge, der richtigen Qualität, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, zu den richtigen Kosten, für den richtigen Kunden verfügbar sein." (7 R's)
(Coyle / Bardi / Langley 1988: 5)
Weiterentwicklung der 7 R's zu 8 R's:
Logistik ist die Lieferung des richtigen Gutes, in der richtigen Menge, im richtigen Zustand (Qualität), am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, mit den richtigen Informationen, für den richtigen Kunden und zu den richtigen Kosten (8 R's).
Logistikobjekte:
Abgrenzung in der SC:
Definitionsansatz:Zielorientierte Definition (eigene Einordung 2020)

1984

Bäck, HerbertFLO
"Logistische Prozesse beschäftigen sich mit den Vorgängen des Transports, der Speicherung und der Handhabung von Stoffen (Gütern), Lebewesen, Informationen und Energie. In logistischen Prozessen werden "Objekte" von einem Anfangs- in einen Endzustand transformiert, wobei mindestens eine der Systemgrößen Zeit, Ort, Menge, Sorte sich ändern, ohne dass die Objekte einer unerwünschten Änderung ihrer Eigenschaften erfahren. Die Logistik umfasst damit alle Tätigkeiten, in denen solchen logistische Prozesse untersucht, geplant, realisiert, betrieben und optimiert werden."
(Bäck 1984: 5)
Logistikobjekte:Sachgüter (Stoffe) / Personen (Lebewesen) / Informationen / Energie
Abgrenzung in der SC:Aus der Definition ist eine solche Abgrenzung nicht möglich.
Definitionsansatz:Flussorientierte Definition (vgl. Koch 2012: 7)

1975

Haldimann, Hans- RudolfKOO
"Logistik ist das Schaffen von Rendevous."
(Haldimann 1975: ?)
Logistikobjekte:
Abgrenzung in der SC:Aus der Definition ist eine solche Abgrenzung nicht möglich.
Definitionsansatz:- Koordinierungs- oder dienstleistungsorientierte Definition (vgl. Koch 2012: 9)
- Koordinationsorientierte Definition (vgl. Kummer / Grün / Jammernegg 2013: 310)

1974

Jünemann, ReinhardtKOO
Logistik ist die „wissenschaftliche Lehre der Planung, Steuerung und Überwachung der Material–, Personen–, Energie– und Informationsflüsse in Systemen".
(Jünemann 1974: 11-25)
Logistikobjekte:Sachgüter (Material) / Personen / Informationen / Energie
Abgrenzung in der SC:Aus der Definition ist eine solche Abgrenzung nicht möglich.
Definitionsansatz:Koordinierungs- oder dienstleistungsorientierte Definition (vgl. Koch 2012: 9)

1972

Ihde, Gösta-B.FLO
„Dabei werden in der anglo-amerikanischen Literatur die Ausdrücke für >Physical Distribution<, >Business Logistics< sowie >Marketing Logistics> regelmäßig synonym verwendet.
Logistische Fragestellungen beziehen sich also auf die Gestaltung und Regelung von Realgüterströmen. Die entsprechenden Maßnahmen zielen auf die Überwindung von Raum/Zeit-Disparitäten bei der physischen Zuführung materieller Güter zur Existenzsicherung und Entwicklung mehr oder minder eigenverantwortlich geregelter Wirtschaftseinheiten (Unternehmungen, Haushalte). Die Raum/Zeit-Disparitäten resultieren daraus, dass alle Produktions-und Konstruktionsvorgänge in einem konkreten Raum/Zeit-Bezug stehen:
Alle Produktions-und Konsumtionsvorgänge vollziehen sich in bestimmten Koordinaten eines heterogenen Wirtschaft- und Lebensraumes.“
(Ihde 1972: 15)
Logistikobjekte:Sachgüter (Material) / Informationen (nur zugehörige)
Abgrenzung in der SC:Lieferant - Unternehmen - Abnehmer (Kunde) (lt. Ihde: Faktornachschub (physical supply) - Innerbetrieblicher Transport und betriebliche Lager- und Vorratswirtschaft - Physische Produktdistribution)
Definitionsansatz:Flussorientierte Definition (eigene Einordnung 2020)

1955

Morgenstern, OskarZIO
en: "A logistic operation consists in the supply of definite quantities of physical means and services for activities that according to their missions consume these means and services in order that the activities be maintained at particular present or expected future rates."
(Morgenstern 1955: 130)

de: "Eine logistische Operation besteht in der Bereitstellung bestimmter Mengen physischer Mittel und Dienstleistungen für Aktivitäten, die entsprechend ihrer Aufgaben diese Mittel und Dienstleistungen verbrauchen, damit diese Aktivitäten auf einem bestimmten gegenwärtigen oder erwarteten zukünftigen Niveau gehalten werden können."
(eigene Übersetzung)
Logistikobjekte:
Abgrenzung in der SC:Aus der Definition ist eine solche Abgrenzung nicht möglich.
Definitionsansatz:Zielorientierte Definition

Literaturverzeichnis:

Arthur D. Little / The Pennsylvania State University, Centre of Logistics Research (1991): Logistics in Service Industries. Prepared for Council of Supply Chain Management Professionals (CSCMP), IL : Oak Brook.

Bäck, Herbert (1984): Erfolgsstrategie Logistik, München : GBI-Verlag.

Bundesvereinigung Logistik (BVL) (2019): Logistik Definition, [online] https://www.bvl.de/service/zahlen-daten-fakten/logistikdefinitionen [01.12.2019].

Bundesvereinigung Logistik (BVL) (2019): Logistik Definition, [online] https://www.bvl.de/service/zahlen-daten-fakten/logistikdefinitionen [01.12.2019].

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Stand: 06.02.2019 / DF