Pressemitteilung: 140.000 Quadratkilometer Solarzellen für CO2-freien Flugverkehr im Jahr 2050

Eine neue Studie zeigt die enormen Herausforderungen der Umstellung auf synthetische Treibstoffe und den Handlungsdruck für die Politik. Corona-Krise als Chance zum Umsteuern. / Der Flugverkehr ist ein zunehmendes Problem für das Klima – mit 680 Prozent Wachstum von 1960 bis 2018, aktuell 3 Prozent der globalen CO2-Emissionen und schädlichen zusätzlichen Effekten durch die Kondensstreifen. Wie man zumindest den CO2-Austoß bis 2050 auf Null bringen könnte, beschreibt jetzt für den Passagier-Bereich als weitaus größten Teil des Flugverkehrs eine Studie unter Mitwirkung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Das Forschungsteam setzt auf eine linear auf 100 Prozent steigende gesetzliche Einspeisequote für synthetische Treibstoffe. Diese wird kombiniert mit einer CO2-Bepreisung, die auch die Effekte der Kondensstreifen berücksichtigt und im Ergebnis sukzessive von 100 auf 800 Euro je Tonne CO2 steigt. Die Studie wurde jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Environmental Research Letters veröffentlicht.

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Quelle: Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH