Pressemitteilung: 30 Jahre Simulatorstandort Fulda - GDL warnt DB AG vor weiterem Abbau der Full-Mission-Simulatoren
Am 21. Juni 1996 ging in Fulda der erste ICE-Trainingssimulator Deutschlands in Betrieb. Seitdem steht der Standort für hochwertige Ausbildung im Eisenbahnbetrieb und für ein Sicherheitsversprechen, das im Führerstand jeden Tag eingelöst wird. Triebfahrzeugführer müssen auch seltene, schwierige und sicherheitsrelevante Situationen realitätsnah trainieren können. Auch erfahrene Lokführer weisen in regelmäßigen Überwachungsfahrten unter realistischen Bedingungen im Full-Mission-Simulator nach, dass sie sicherheitsrelevante Abläufe sicher beherrschen und auch in Ausnahmesituationen zuverlässig handeln. Damit leisten die Simulatoren einen wichtigen Beitrag zur gleichbleibenden Qualität im Fahrbetrieb und zur konstanten Sicherheit auf der Schiene. Kein Grund zum Feiern – weiterer Abbau zu befürchten Das 30-jährige Bestehen ist jedoch nicht nur ein Grund zum Feiern. Die Deutsche Bahn AG baut laut Berichten zum 30. Juni konkret sechs ihrer bislang 20 Full-Mission-Simulatoren ab. Damit reduziert der Konzern eine Ausbildungsinfrastruktur, die über Jahrzehnte als Qualitätsmerkmal des Eisenbahnbetriebs galt. Für die GDL ist dieser Schritt ein sicherheitspolitisch falsches Signal und ein weiterer Beleg dafür, dass die DB ihre Sparziele zunehmend dort verfolgt, wo sie die Qualität des Eisenbahnbetriebs unmittelbar berühren. (....)
Der vollständige Inhalt dieser Pressemitteilung wird auf unserer Seite nicht angezeigt. Zum Lesen der Mitteilung klicken Sie bitte auf den folgenden Link: