Pressemitteilung: 74 Euro Ticketpreis und 1,8 Millionen weniger Abos bis 2030 prognostiziert: Deutsche Umwelthilfe kritisiert Finanzierungspläne der Bundesregierung beim Deutschlandticket

• Berechnungen zeigen: Änderung des Finanzierungsgesetzes lässt Preis fürs Deutschlandticket bis 2030 auf mindestens 74 Euro steigen
• Sukzessive Preiserhöhungen würden bis 2030 einen Verlust von bis zu 1,8 Millionen Abonnentinnen und Abonnenten bedeuten
• Besser für Gesellschaft und Klimaschutz: DUH fordert Deutschlandticket für dauerhaft unter 50 Euro
Berlin, 7.11.2025: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt vor dauerhaften Preissteigerungen beim Deutschlandticket durch die neue Finanzierung mit einem geplanten konstanten jährlichen Finanzzuschuss von 3 Milliarden Euro ohne dynamische Anpassung, die heute im Bundestag beschlossen werden soll. Laut Berechnungen der exeo Strategic Consulting AG unter Leitung von Professor Andreas Krämer droht der Preis bis 2030 auf mindestens 74 Euro zu steigen – das liegt mehr als 50 Prozent über dem Startpreis von 49 Euro. In der Folge könnte die Zahl der Abonnements bis zum Jahr 2030 von aktuell 14 Millionen auf 12,2 Millionen sinken.
Die DUH fordert die Bundesregierung auf, die jährliche Erhöhung der Mittel für das Deutschlandticket entsprechend der Kostensteigerungen so festzuschreiben, dass der Preis dauerhaft unter 50 Euro liegt.
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Die Bundesregierung droht das Erfolgsmodell Deutschlandticket Schritt für Schritt auszuhöhlen und die soziale Verkehrswende auszubremsen. Wer das Ticket Jahr für Jahr teurer macht, ist direkt dafür verantwortlich, wenn hunderttausende Menschen wieder aufs Auto umsteigen. Wir fordern die Bundesregierung auf, das Ticket auf unter 50 Euro zu stabilisieren. Nur so bleibt es ein Erfolgsmodell für Klima und soziale Gerechtigkeit.“ (....)

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Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V.

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Kategorie(n): Gesundheit & Umwelt, Mobilität & Verkehr