Pressemitteilung: Allensbach-Studie zur Automobilindustrie: In diese Branchen wollen Zulieferer expandieren / Zusammenarbeit mit chinesischen OEMs für Mehrheit keine Option
79 Prozent der deutschen Automobilzulieferer, die vom Strukturwandel in ihrer Industrie betroffen sind, wenden sich neuen Branchen zu – ein deutliches Signal, dass viele ihre Zukunft nicht mehr ausschließlich in der Automobilindustrie sehen. 25 Prozent bauen Geschäft im Bereich Rüstung auf, gefolgt von Energie, Luftfahrt, Medizintechnik und Bahn. Den Wettbewerb um chinesische Hersteller (OEMs) nimmt über die Hälfte (57 Prozent) gar nicht erst auf. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Befragung von Vorständen und Geschäftsführern deutscher Automobilunternehmen durch das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Unternehmensberatung FTI-Andersch. • 83 Prozent halten eine Zusammenarbeit mit chinesischen OEMs für zumindest schwierig, fast die Hälfte (47 Prozent) sogar für sehr schwierig • Zwei Drittel (64 Prozent) der befragten Unternehmen sind vom Rückgang des Verbrennermarkts direkt betroffen • 28 Prozent der Befragten berichten von einem zunehmend erschwerten Kreditzugang „Wir erleben einen tiefgreifenden Strukturbruch“, sagt Ralf Winzer, Vorstand und Partner bei FTI-Andersch, der auf Restrukturierung, Business Transformation und Transaktionen spezialisierten Beratungseinheit von FTI Consulting. „Viele Autozulieferer wenden sich neuen Industrien zu, weil sie in der eigenen Branche keine ausreichende Perspektive mehr sehen.“ (....)
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