Pressemitteilung: Allianz Trade Insolvenzstudie: Unternehmensinsolvenzen steigen durch Nahostkonflikt deutlich stärker
• Weltweite Unternehmensinsolvenzen dürften 2026 durch den Nahostkonflikt um 6 % steigen (Prognose vor Eskalation: +3 %) • Für 2027 Stabilisierung auf hohem Niveau (vor Eskalation: leichter Rückgang) • Nahostkonflikt führt 2026 und 2027 zu insgesamt knapp 15.000 zusätzlichen Insolvenzen weltweit (2026: +7.000 Fälle 2027: +7.900) • Worst Case: Ein länger anhaltender Konflikt könnte 2026 zu einem noch stärkeren Anstieg der globalen Pleiten führen um +10 % im Jahr 2026 und weitere +3 % im Jahr 2027 • Deutschland: Anstieg mit 2 % auf 24.650 Fälle höher als bisher erwartet (+800 Fälle im Vergleich zu 2025 bzw. +570 Insolvenzen mehr als ursprünglich für 2026 prognostiziert); 2027 leichter Rückgang in Deutschland in Sicht (-2 % auf 24.150 Fälle) • Anhaltender Nahostkonflikt könnte 2026 zu Anstieg der deutschen Pleiten um 4 % führen (auf 24.994 Fälle, +344 zusätzliche Insolvenzen) Hamburg, 22. April 2026 – Mit dem Nahostkonflikt steigen weltweite Zahlungsausfälle und Insolvenzen. Der weltweit führende Kreditversicherer Allianz Trade hat in seiner aktuellen globalen Insolvenzstudie die Prognosen für die Jahre 2026 und 2027 im Zuge des Konflikts deutlich nach oben korrigiert. „So dürften Pleiten im Jahr 2026 mit einem Zuwachs von 6 % (2025: +6 %) zum fünften Mal in Folge steigen – doppelt so stark als bisher erwartet: Vor dem Konflikt lag die Prognose noch bei einem Anstieg der Fallzahlen um 3 %. 2027 dürften sich die globalen Unternehmensinsolvenzen auf einem hohen Niveau einpendeln (vor Nahostkonflikt: leichter Rückgang). Ein anhaltender Konflikt in Nahost könnte das Insolvenzrisiko jedoch noch weiter verschärfen, sowohl weltweit als auch in Deutschland. Insolvenzen steigen doppelt so stark durch Nahostkonflikt – höchster Stand seit 2012 (....)
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