Pressemitteilung: Allianz Trade Studie: Unternehmen verschieben Handelsströme wegen Zöllen
• Effektiver globaler US-Zollsatz dürfte auf durchschnittlich 14 % steigen • EU dürfte bei 12 % Zoll landen – wenn das Abkommen genehmigt wird • Ohne Verlagerung von Handelsströmen und Lieferketten durch Unternehmen, wären die effektiven Zollsätze noch wesentlich höher Hamburg, 11. September 2025 – Keine (Sommer-)Pause für den Handelskrieg: Auch wenn sich die Europäische Union (EU) und die USA zuletzt auf ein Abkommen geeinigt haben, schießen in anderen Märkten und Branchen neue Zollankündigungen aus dem Boden. Der effektiv erhobene durchschnittliche US-Zollsatz fiel im Juli mit 10 % zwar niedriger aus als erwartet (13 %), dürfte aber in Zukunft auf durchschnittlich etwa 14 % steigen nach den aktuellen Schätzungen des weltweit führenden Kreditversicherer Allianz Trade. Dass dieser Zollsatz nicht noch höher ausfällt liegt dem Versicherer zufolge daran, dass die Unternehmen neue Wege gehen und die Diversifizierung ihrer Lieferketen vorantreiben. „Die ständigen Veränderungen bei den Zöllen hält die Unternehmen weltweit in Atem und die Unsicherheit ist gekommen, um zu bleiben“, sagt Milo Bogaerts, CEO von Allianz Trade in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Allerdings sitzen die Unternehmen nicht untätig da, sondern suchen aktiv nach alternativen Lösungen. Dadurch verschieben sich Handelsströme und Lieferketten.“ (....)
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