Pressemitteilung: Alte Geräte, neuer Glanz - Refurbishment schon Ressourcen und senkt Kosten. So verwandelt Kontraktlogistik Retouren in Wertschöpfung.
Der Onlinehandel wächst – und mit ihm eine Herausforderung: Retouren. In Europa liegt die durchschnittliche Rücksendequote beim E-Commerce zwischen 30 bis 40 Prozent der Bestellungen. Daraus resultieren erhebliche Kosten für die Händler, die sich aus Transport, Prüfung, Lagerung, Wertverlust oder gar Entsorgung der Ware zusammensetzen. Eine Änderung bei den Retourenquoten erwarten die Onlinehändler aktuell nicht. Es ist nachhaltiger, Retouren nicht zu vernichten, sondern diese im Markt zu halten und ihren Lebenszyklus gezielt zu verlängern. Refurbishment ersetzt dabei die Neuproduktion nicht vollständig, leistet aber einen messbaren Beitrag für die Schonung von Ressourcen und die Abfallvermeidung. Dies möchte auch die Gesetzgebung fördern: Das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) soll dazu beitragen, Produkte möglichst lange gebrauchstauglich zu halten, das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG / WEEE) fördert die Wiederverwendung von Geräten und Bauteilen und die EU-Richtlinie 2024/1799 stärkt das Recht auf Reparatur, das in Deutschland bis Ende Juli 2026 umgesetzt werden muss. Die Kontraktlogistik unterstützt beim Refurbishment mit maßgeschneiderten Services. Von der Retoure zur Wertschöpfung Neben regulatorischen Vorgaben hat das Refurbishment gegenüber dem üblichen Retourenmanagement Vorteile. Für Vodafone ist es ein zentraler Baustein der Kreislaufstrategie für Netz- und Kunde geräte. Der Ablauf aus „Ware prüfen, wie der einlagern oder abschreiben“ wird beim Refurbishment deutlich erweitert und eine spezialisierte Prozesskette in nerhalb der Kontraktlogistik entsteht. An deren Anfang steht der strukturierte Wareneingang. Die Retouren wer den erfasst, Seriennummern registriert und die Produkte identifiziert. Gerade bei Elektronik ist die Serialisierung entscheidend, um Geräte eindeutig nachzuverfolgen. (....)
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