Studie des Fraunhofer-Instituts: Mobilitätswende kostet unterm Strich kaum Arbeitsplätze. / Zum ersten Mal haben Wissenschaftler die Beschäftigungseffekte einer Mobilitätswende untersucht. Mit überraschenden Erkenntnissen: Anders als im Autoland Deutschland befürchtet, droht durch eine andere Verkehrspolitik kein soziales Elend mit Massenarbeitslosigkeit. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI rechnet mit einem Verlust von gerade 21 800 Stellen bis 2035, wenn Deutschland den öffentlichen Verkehr ausbaut. Aus Sicht der Forscher*innen Luisa Sievers und Dr. Claus Doll kommt es vor allem darauf, den massiven Strukturwandel am Arbeitsmarkt sozialverträglich zu gestalten.