Pressemitteilung: Anhaltende Trockenheit behindert den Schiffsverkehr
Der Panamakanal zählt zusammen mit dem Suezkanal für den Welthandel zu den mit Abstand wichtigsten künstlichen Wasserstraßen. Rund 6 Prozent des internationalen Seehandels werden über den Panamakanal abgewickelt. Ausgelöst durch das Klimaphänomen El Niño sind die Pegelstände des beim Bau des Panamakanals künstlich angelegten Gatunsees und des Alajuelasees zuletzt wegen anhaltender Trockenheit um mehrere Meter gesunken. Die beiden Seen sind nicht nur wichtige Trinkwasserspeicher für Panama, sondern auch für den Panamakanal als Wasserspeicher von fundamentaler Bedeutung. Für den Betrieb des im Jahr 1914 fertiggestellten Kanals werden große Mengen Wasser benötigt. Damit ein Schiff den 82 Kilometer langen Kanal mit seinen zwölf Schleusen passieren kann, braucht es rund 200 bis 250 Millionen Liter Wasser. Bleibt der Regen aus, fehlt den Speicherseen und damit dem Kanal das Wasser. Die Folgen für den Betrieb des Kanals sind gravierend und zwingt die Kanalbehörde in Panama die täglichen Durchschleusungen einzuschränken. So werden ab dem 3. September die Anzahl der erlaubten Schiffspassagen von 36 Durchfahrten auf 34 reduziert. Ab Mitte September dürfen dann nur noch 32 Schiffe den Panamakanal passieren. Um ein Auflaufen der Schiffe zu verhindern, dürfen die Frachter den Kanal zudem nur mit begrenzter Lademenge passieren, um weniger Tiefgang zu haben. (....)
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Quelle: NAVIS Schiffahrts- und Speditions-Aktiengesellschaft
Stichwörter: NAVIS Schiffahrts- und Speditions-Aktiengesellschaft, Panamakanal, Gatunsee, Alajuelasee, El Niño, Schleusenbetrieb, Schiffspassagen, begrenzte Lademenge, Containerschiffe, Kapazitätsengpässe, Panama Canal Surcharge, Seefrachtraten
Kategorie(n): Mobilität & Verkehr
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