Pressemitteilung: ASCII-Analyse: Versteckte Lieferkettenrisiken in Österreichs Schlüsselindustrien nehmen zu

● Industriestrategie 2035: Versteckte, indirekte systemische Abhängigkeiten nehmen in mehreren Schlüsseltechnologien zu
● China: Risiko bei kritischen Vorprodukten für Advanced Production & Halbleiter
● Wachsende Energieabhängigkeit von den USA wird zum strategischen Risiko
● Strategisches De-Risking: Nicht nur Lieferanten diversifizieren, sondern europäische Kooperation entlang der gesamten Lieferkette stärken
Wien, am 21. Oktober 2026 – Mit der kürzlich vorgestellten Industriestrategie 2035 hat Österreichs Regierung erstmals neun Schlüsseltechnologiebereiche definiert, die für die künftige Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Souveränität des Landes entscheidend sein sollen. Doch bisher sind die versteckten, kritischen Abhängigkeiten dieser Industrien – insbesondere bei Vorprodukten – nur unzureichend bekannt, was Maßnahmen zur Steigerung der wirtschaftlichen Resilienz erschwert. Eine neue Analyse des Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII) untersucht erstmals nach einheitlicher Methodik die indirekten Handelsabhängigkeiten in den Schlüsseltechnologiebereichen der Industriestrategie 2035. Untersucht wurden 201 Produkte, die für sieben Schlüsseltechnologiebereiche der Industriestrategie 2035 relevant sind – darunter Vorprodukte, die für die Entwicklung und Herstellung dieser Zukunftstechnologien benötigt werden. (....)

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Quelle: Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII)

Stichwörter: Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII), Industriestrategie 2035, Lieferkettenrisiken, strategische Abhängigkeiten, China, Halbleitervorprodukte, Advanced Production, Robotik, Energieimporte, Lieferantendiversifizierung, Friend-Shoring, europäische Kooperation

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur