Pressemitteilung: atmosfair veröffentlicht Airline Index 2025
Zur UN-Klimakonferenz 2025 in Belém legt atmosfair das aktuelle Klimaranking der weltweit größten Airlines vor. Es zeigt sich, dass der globale Flugverkehr beim Klimaschutz weiter zurückfällt und internationale Klimaziele verfehlt. Dabei sind Flüge mit First und Business Class deutlich ineffizienter, was den CO₂-Ausstoß pro Kopf angeht. Deutsche Airlines stagnieren und verlieren dabei im Vergleich. Der weltweite Passagierluftverkehr verfehlt weiterhin deutlich den Kurs auf die Pariser Klimaziele. Trotz höherer Auslastung werden die international vereinbarten Effizienzziele nicht erreicht, und die CO₂-Emissionen liegen fast wieder auf dem Niveau von vor Corona. Das zeigt der aktuelle atmosfair Airline-Index (AAI), den die deutsche Klimaschutzorganisation zur Klimakonferenz von Belém vorgelegt hat. So konnten die Fluggesellschaften 2024 im Vergleich zum Vor-Pandemiejahr 2019 ihre CO₂-Effizienz zwar um rund 7.5% verbessern. Dies entspricht aber nur einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von 1,5% und liegt damit deutlich unter der im Rahmen der internationalen zivilen Luftfahrtorganisation ICAO vereinbarten jährlichen CO₂-Effizienzsteigerung von 2%. Dass die CO₂-Emissionen sinken, ist dagegen weder bei der ICAO noch real in Aussicht. „Eine Trendwende im Klimaschutz ist beim Luftverkehr auch nach Jahrzehnten von Beteuerungen der Branche nicht abzusehen. Es ist deshalb richtig, dass jetzt in Belém auf Initiative von Staaten wie Frankreich, Kenia und Spanien eine Abgabe auf Business und First Class Flüge diskutiert wird“, sagt atmosfair Geschäftsführer Dr. Dietrich Brockhagen. „Die Politik muss da einhaken, wo die Luftfahrtindustrie nicht liefert.“ (....)
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