Pressemitteilung: Ausbau der Wasserstraße „Paraná-Paraguay“
Das extreme Niedrigwasser auf Rhein, Elbe und Donau in diesem Jahr hat gezeigt, wie stark wenige Zentimeter nutzbarer Wassertiefe über Transportkapazität, Kosten und Produktionsplanung entscheiden. Derzeit sinken die Wasserstände wieder schnell und eine Erholung in Europa ist erst ab Oktober zu erwarten. Auch in Südamerika spielen die Wasserstände der Flüsse für die Schifffahrt eine sehr relevante Rolle. Die Tiefe der Fahrrinnen an ihrer niedrigsten Stelle ist dabei das entscheidende Kriterium. Die Wasserstraße „Paraná-Paraguay“ mit dem Río Paraná fließt von Brasilien über Paraguay und Argentinien bis nach Uruguay (siehe Karte unten). Auch hier sind die Wasserstände abhängig von den Regenfällen. Die massiven Abholzungen in den tropischen Regenwäldern im Amazonasbecken zeigen auch Auswirkungen auf die Niederschlagshäufigkeit und -dauer in der Mitte und des Südens des Kontinents. Die Flusssysteme führen oft nicht mehr genügend Wasser, um die großen durch die Schifffahrt genutzten Wasserstraßen zu speisen. (....)
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