Pressemitteilung: Ausrüstung eines Triebzuges mit sensorbasierter Hinderniserkennung für das Förderprojekt AutomatedTrain
Herausforderungen bei Fahrzeugumbau und der Integration von Technologien für fahrerlose Bereit- und Abstellungsfahrten unter ATOGoA4 Wie lassen sich Züge künftig effizienter bereitstellen und abstellen, ohne dabei Abstriche bei Sicherheit und Zuverlässigkeit zu machen? Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Projekt „AutomatedTrain“. Ziel ist es, die technische Machbarkeit vollautomatisierter Bereit- und Abstellfahrten nachzuweisen und damit einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung des Schienenverkehrs zu leisten. Im aktuellen Fachartikel der Eisenbahntechnischen Rundschau (ETR) beschreiben Experten der Deutschen Bahn die Umrüstung eines S-Bahn-Triebzugs der Baureihe 430 als Erprobungsträger für Technologien des vollautomatisierten Fahrens. Im Mittelpunkt des Beitrags steht die Nachrüstung eines Fahrzeugs der S-Bahn Stuttgart mit einem Hinderniserkennungssystem für den späteren fahrerlosen Betrieb. Dafür wurden verschiedene Sensoren, darunter Radar-, Lidar- und Kamerasysteme, in die bestehende Fahrzeugarchitektur integriert. Gemeinsam mit einem System zur Datenerfassung und -speicherung bilden sie die Grundlage für die Erprobung automatisierter Funktionen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Einbindung der neuen Komponenten in ein bereits mit ETCS ausgestattetes Bestandsfahrzeug, ohne die bestehenden sicherheitsrelevanten Systeme zu beeinträchtigen. (....)
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