Pressemitteilung: „Autobahnen dürfen kein Spekulationsobjekt werden“ – ver.di erneuert Kritik an finanzieller Neuaufstellung der bundeseigenen Autobahn GmbH
Die Vereinte Dienstleitungsgewerkschaft (ver.di) hat ihre Kritik an der finanziellen Neuaufstellung der Autobahn GmbH des Bundes kurz vor dem Kabinettsbeschluss der Bundesregierung bekräftigt: Für diesen Mittwoch (7. Oktober 2026) hat das Bundesverkehrsministerium die entsprechende Novelle angekündigt, die das bundeseigene Infrastruktur-Unternehmen nach Ansicht von ver.di absichtsvoll in die Überschuldung treibt. So soll die Autobahn GmbH des Bundes künftig Kredite am Kapitalmarkt aufnehmen dürfen, ohne dass der Bund für den Schuldendienst aufkommt oder für diese neuen Kredite bürgt. „Es ist nicht nachvollziehbar, wie das Verkehrs- und das Finanzministerium einem solchen Modell überhaupt zustimmen können“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle am Dienstag. Die Autobahn GmbH habe absehbar nicht genügend Einnahmen, um neue milliardenschwere Kredite für Investitionen zu refinanzieren. „Das kann bis zur Insolvenz führen“, warnte sie. So werde die wichtigste Verkehrsinfrastruktur des Landes gefährdet. (....)
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