Pressemitteilung: Automobilindustrie 2040: Studie zeigt Auswirkungen und Chancen für Beschäftigung und Wertschöpfung
Das Fraunhofer IAO hat im Auftrag von Gesamtmetall, bayme vbm vbw und Südwestmetall untersucht, wie regulatorische Vorgaben ab 2035 Beschäftigung und Wertschöpfung in der europäischen Automobilindustrie beeinflussen. Bis zu 726 000 Jobs und 95 Milliarden Euro Wertschöpfung stehen in Europa bis zum Jahr 2040 im Bereich Produktion Antriebsstrang auf dem Spiel. Technologieoffenheit verschafft Zeit für die Umsetzung und Nutzung wettbewerbsfähiger Standortbedingungen Innovationsprogramme. Das Fazit der Studie lautet: Ohne Maßnahmen droht Europa eine dauerhafte Abhängigkeit von Drittstaaten bei Schlüsseltechnologien – mit strategischem Handeln lässt sich jedoch eine wettbewerbsfähige, wertschöpfungsstarke Zukunft gestalten. Eine breit aufgestellte technologische Basis kann dabei zum längeren Erhalt bestehender Produktionsumfänge und zur Abmilderung von Verlusten bei Wertschöpfung und Beschäftigung beitragen. Die Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO basiert auf vier Szenarien, die unterschiedliche regulatorische Rahmenbedingungen zugrunde legen und jeweils spezifische Entwicklungen des Antriebsstrangmixes in Europa abbilden. Im strengsten Szenario der Studie, das von 100 Prozent CO₂-Reduktion ab 2035 ausgeht, könnten europaweit im Bereich Produktion Antriebsstrang bis 2040 rund 726 000 von rund 1,6 Millionen Arbeitsplätzen (-45 %) und rund 95 Milliarden Euro von rund 250 Milliarden Euro Wertschöpfung (-38 %) entfallen. In Deutschland wären insbesondere Zulieferer betroffen, mit einem Rückgang von bis zu 80 Prozent der Wertschöpfung. Eine technologieoffenere Regulierung könnte den Rückgang verlangsamen, aber nicht vollständig verhindern. (....)
Der vollständige Inhalt dieser Pressemitteilung wird auf unserer Seite nicht angezeigt. Zum Lesen der Mitteilung klicken Sie bitte auf den folgenden Link: