Pressemitteilung: Automobilität: Fahrverbote, Rabatte und Subventionen senken CO₂-Emissionen kaum und sind teuer

Mit mehr als 3 Millionen verkauften Neufahrzeugen pro Jahr ist die deutsche Automobilindustrie ein wichtiger Akteur auf dem europäischen Automobilmarkt und gilt damit als besonders relevant, um die Klimaschutzziele zu erreichen. In einer aktuellen RWI-Studie werden die Auswirkungen dreier politischer Maßnahmen ermittelt, die verkehrsbedingte Emissionen von Pkws reduzieren sollen: Dieselfahrverbote, Rabatte für Elektroautos und Plug-in-Hybride sowie Subventionen für Ladestationen. Die Studienergebnisse zeigen, dass der Absatz von Dieselautos reduziert und von reinen Elektroautos sowie von Plug-in-Hybriden angekurbelt wurde. Allerdings: Über den gesamten Lebenszyklus betrachtet reduzieren diese Maßnahmen die CO₂-Emissionen nur wenig und sind zugleich teuer. Für die Studie wurden detaillierte Kfz-Zulassungsdaten aus allen deutschen Bundesländern für den Zeitraum von Januar 2015 bis März 2020 ausgewertet. (....)

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Quelle: RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (RWI)

Schlagwörter: RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (RWI), Automobilität, Fahrverbote, Rabatte, Subventionen, CO₂-Emissionen, 3 Millionen verkaufte Neufahrzeugen pro Jahr, deutsche Automobilindustrie, Klimaschutzziele, Dieselfahrverbot

Kategorie(n): Neue Publikationen