Pressemitteilung: Automobilstandort Deutschland immer stärker unter Druck

• Umsatz der deutschen Automobilindustrie sank 2025 um knapp zwei Prozent – Beschäftigung sogar um sechs Prozent
• Zulieferer mit besonders starken Rückgängen bei Umsatz und Jobs – seit 2019 fast jeder vierte Zulieferer-Job verschwunden
• Zahl der Insolvenzen steigt auf 14-Jahres-Hoch
• Ausfuhren nach China brechen weiter ein – chinesische Unternehmen drängen immer stärker nach Europa
Die deutsche Autoindustrie schrumpfte auch im Jahr 2025: Der Branchenumsatz ging um 1,6 Prozent zurück, nachdem er im Vorjahr bereits um fünf Prozent gesunken war. Die Zahl der Beschäftigten sank sogar um 6,2 Prozent und erreichte mit 725 Tausend den niedrigsten Stand seit 14 Jahren.
Die Branchenkrise zwingt immer mehr Autozulieferer zum Aufgeben: Die Zahl der Insolvenzanmeldungen stieg im vergangenen Jahr auf ein 14-Jahres-Hoch. Insgesamt wurden zwischen Januar und November 39 Insolvenzanmeldungen verzeichnet – nach 29 im Vorjahreszeitraum und 21 im Vergleichszeitraum des Jahres 2023.
Das sind Ergebnisse einer aktuellen Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY zur Entwicklung der deutschen Automobilindustrie. Basis der Studie, die nur in Deutschland tätige Betriebe analysiert, sind aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts und der Agentur für Arbeit. Untersucht wurden Unternehmen ab einer Größe von 50 Mitarbeitern. (....)

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Quelle: Ernst & Young GmbH

Stichwörter: Ernst & Young GmbH, Automobilstandort Deutschland, Branchenkrise, Umsatzrückgang 2025, Beschäftigungsabbau, Zuliefererkrise, Insolvenzen 14‑Jahres‑Hoch, Exporteinbruch China, Überkapazitäten Autoindustrie, Elektromobilitätsstagnation, chinesische Konkurrenz in Europa

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur