Pressemitteilung: Autonomes Fahren: Deutschland droht, den Anschluss zu verpassen – VDV fordert abgestimmte Leitmarkt-Strategie
Neues Positionspapier der Branche zeigt Chancen für autonomen Betrieb bei Stadt- und Straßenbahnen Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) fordert zur VDV-Jahrestagung 2026 in Karlsruhe ein entschlossenes politisches Handeln für die Umsetzung des autonomen Fahrens in Deutschland. Laut Koalitionsvertrag der Bundesregierung soll Deutschland zum Leitmarkt für autonomes Fahren werden. Doch bis heute liegt dazu keine übergreifende Strategie für eine Realisierung dieses ambitionierten Ziels vor. Der Bund und vor allem die Länder setzen aus Sicht der Branche nach wie vor auf Einzelprojekte und deren Förderung. Aus Sicht des Branchenverbands VDV droht Deutschland damit im globalen Wettbewerb den Anschluss zu verpassen. „Beim autonomen Fahren herrscht weltweit eine große Dynamik, die vor allem aus Ländern wie den USA und China kommt. Deshalb ist der im Koalitionsvertrag formulierte Anspruch, dass Deutschland als eine der führenden Industrienationen hier Leitmarkt sein will, absolut richtig. Aber bislang fehlen zu dieser Willensbekundung die entsprechenden politischen Taten. Wir brauchen dringend eine zwischen Bund und Ländern abgestimmte Leitmarkt-Strategie, die dann konsequent und mit höchster Priorität umgesetzt werden muss. Denn niemand weltweit wartet bei der Umsetzung des autonomen Fahrens auf Deutschland. Für die Anbieter der öffentlichen Mobilität auf Schiene und Straße kann ich klipp und klar sagen: Die Branche steht mit Projekten, Konzepten und Strategien bereit. Was wir jetzt benötigen, ist der Startschuss der Politik, damit Deutschland am Rennen ums autonome Fahren teilnehmen kann und nicht an der Startlinie stehen bleibt. Hier geht es um nicht weniger als um den Industriestandort Deutschland“, so VDV-Präsident Ingo Wortmann. Autonomes Fahren auch auf der Schiene (....)
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