Pressemitteilung: „Battery Atlas 2026“ beleuchtet Europas Wertschöpfungskette
Der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen hat die dritte Ausgabe des „Battery Atlas“ veröffentlicht. Die Publikation mit dem Untertitel „Mapping the European Lithium-Ion Battery Industry“ bietet eine datenbasierte Übersicht der europäischen Batterie-Wertschöpfungskette – von Zellproduktion über Module und Packs bis hin zu Maschinenbau, Qualitätssicherung, Materialien, Recycling und Entwicklungen von künftigen Batteriegenerationen. Mit zehn thematischen Karten visualisiert der Atlas die geografische Verteilung, industrielle Spezialisierung und Vernetzung zentraler Akteure und macht Entwicklungen über mehrere Jahre hinweg miteinander vergleichbar. „Die Batterie ist zu einer Schlüsselkomponente für unsere industrielle Zukunft geworden, die darüber entscheidet, ob Wertschöpfung, Beschäftigung und technologische Souveränität in Europa bleiben oder ob wir in dauerhafte Abhängigkeiten geraten“, erklärt Herausgeber Professor Heiner Heimes, Mitglied der PEM-Institutsleitung: „Mit dem neuen Atlas können wir Entwicklungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette transparent darstellen und Entscheidungsträgern Orientierung bieten.“ Marktbereinigung und Konsolidierung Der Atlas dokumentiert die Konsolidierungsphase der Branche: Während 2023 noch mehr als 2.000 Gigawattstunden angekündigter Produktionskapazitäten für Batteriezellen geplant waren, liegt die realistisch prognostizierte Kapazität Anfang 2026 bei rund 1.000 Gigawattstunden – plus weiterer, noch nicht bestätigter Projekte. Zahlreiche Vorhaben wurden verschoben, skaliert oder strategisch neu ausgerichtet. Der Atlas biete damit eine realistische Momentaufnahme eines Marktes, der sich nach einer Phase hoher Erwartungen neu ordne und stärker an wirtschaftlicher Umsetzbarkeit ausgerichtet sei. (....)
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