Pressemitteilung: Befragung: Unzufriedenheit mit der DB InfraGO bleibt hoch, Vertrauen der Branche schwindet
DIE GÜTERBAHNEN und mofair haben zum zweiten Mal seit der Gründung der für das Schienennetz verantwortlichen DB InfraGO eine Zufriedenheitsbefragung durchgeführt. Die Praktiker:innen aus ihren Mitgliedsunternehmen bescheinigen dem Netzbetreiber eine katastrophale Performance, die Ergebnisse sollten die Politik aufrütteln. mofair-Geschäftsführer Dr. Matthias Stoffregen: „Nur einzelne Stimmen sehen eine Verbesserung gegenüber 2023. Vor allem die Kundenorientierung wird unverändert schlecht wahrgenommen. Die Stimmen aus der Praxis zeigen nochmals deutlich, dass es nicht reicht, wenn im Aufsichtsrat der InfraGO vor allem Konzernvertreter:innen das Sagen haben. Sie sind dem DB-Konzern und eben nicht dem Gemeinwohl verpflichtet. Darum haben wir Wettbewerbsverbände gemeinsam mit dem Aufgabenträgerverband BSN gefordert, auch Stimmen der Zugangsberechtigten in den InfraGO-Aufsichtsrat zu entsenden.“ Peter Westenberger, Geschäftsführer der GÜTERBAHNEN: „Die DB InfraGO bleibt weit hinter ihren Versprechen zurück. Sie tritt bislang nicht als der dringend notwendige Treiber, sondern eher als Bremsklotz der Verkehrswende auf. Jetzt ist der Moment, um gegenzusteuern: mit besserer Aufsicht, Kundennähe, Fachkompetenz und echten Reformen. Nur so wird aus dem trägen Koloss ein Motor für mehr Verkehr auf der Schiene – und für echte Gemeinwohlorientierung.“ (....)
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