Pressemitteilung: Bidirektionales Laden als Flexibilitätshebel im Industrie- und Logistikverkehr

Dekarbonisierungsdruck für den gewerblichen Verkehr
Der gewerbliche Verkehr steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Nutzfahrzeuge verursachen rund ein Drittel der verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen, wobei schwere Nutzfahrzeuge über 15 t zulässigem Gesamtgewicht den größten Anteil verantworten [8]. Gleichzeitig spielen leichte Nutzfahrzeuge unter 3,5 t eine zentrale Rolle in urbaner Distribution, Stückgutverkehr und der letzten Meile. Diese Fahrzeuge weisen beispielsweise aufgrund kurzer Tagesfahrleistungen, hoher Planbarkeit und einer regelmäßigen Rückkehr zum Depot günstige Eigenschaften für die Elektrifizierung auf. Parallel verschärfen sich die regulatorischen Rahmenbedingungen im Transportsektor erheblich. Die EU‑Flottengrenzwerte für leichte Nutzfahrzeuge werden ab 2030 deutlich strenger. Die AFIR‑Verordnung verpflichtet Unternehmen zum Ausbau von Ladeinfrastruktur. Mit dem EU‑ETS II entstehen ab 2027 direkte CO₂‑Kosten für den Straßenverkehr. Zudem führen immer mehr Städte Zero‑Emission‑Zonen ein, die den Einsatz emissionsfreier Fahrzeuge zur Voraussetzung machen. Für Industrie und Logistik bedeutet dies, dass die Elektrifizierung neben der ökologischen auch eine ökonomische Notwendigkeit wird. [4,5,6,7]
Die Rolle von bidirektionalem Laden für Flexibilitätspotenziale (....)

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Quelle: Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V.

Stichwörter: Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V., bidirektionales Laden, Flexibilitätspotenziale Logistik, gewerblicher Verkehr Dekarbonisierung, EU‑Flottengrenzwerte, AFIR‑Verordnung, EU‑ETS II, Zero‑Emission‑Zonen, Einsatzkategorien Logistik, Flottenstruktur Deutschland, KEP‑Branche, Nah‑/Regionalverkehr, Fernverkehr, CHAMPPy, elektrische Nutzfahrzeuge, Mobilitäts‑ und Ladeprofile, BID‑EV Projekt

Kategorie(n): Forschung & Transfer