Pressemitteilung: „Bis heute basiert alles auf Goodwill“

Beim Deutschland-Ticket vermisst Dr. Oliver Mietzsch klare Regulierung. Drittnutzerfinanzierung wäre für den Geschäftsführer von WestfalenTarif und OWL Verkehr eine Option. Zukunft Nahverkehr: Herr Dr. Mietzsch, Volkswirt:innen sprechen beim Deutschland-Ticket oft von einem positiven Saldo. Als Geschäftsführer der WestfalenTarif GmbH und der OWL Verkehr GmbH kommen Sie vermutlich zu einem anderen Ergebnis, oder?  Oliver Mietzsch: Klar. Wenn man das Deutschland-Ticket aus Sicht derer betrachtet, die das Ganze auf Straße und Schiene bringen müssen, hat man natürlich eher die betriebswirtschaftliche Situation im Blick. Beim WestfalenTarif, in dessen Tarifgebiet rund 6,7 Millionen Menschen leben, summieren sich die Verluste auf 70 Prozent der Einnahmen aus dem Restsortiment. Für eine Tariforganisation, die sicherstellen muss, dass die Einnahmen aus den verschiedenen Verkehrsleistungen unter den Verkehrsunternehmen gerecht verteilt werden, ist das eine enorme Herausforderung. Insofern kann ich gut verstehen, dass viele hier erstmal die Finanzierungslücken sehen.  (....)

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Quelle: DB Regio AG

Schlagwörter: DB Regio AG, Deutschland-Ticket, Dr. Oliver Mietzsch, Regulierung, Drittnutzerfinanzierung, WestfalenTarif, OWL Verkehr, positiver Saldo, WestfalenTarif, Tarifgebiet mit rund 6,7 Millionen Menschen, Verluste auf 70 Prozent der Einnahmen

Kategorie(n): Aus den Organisationen, Mobilität & Verkehr