Pressemitteilung: BME-Expertenkreis: Beschaffung in China bleibt unverzichtbar, wird aber komplexer

Aktuelle Analysen des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) zeigen, dass China als zentraler Beschaffungs- und Produktionsstandort für die deutsche Industrie unverzichtbar ist. Chinas 15. Fünfjahresplan und Daten aus dem BME-Expertenkreis China (Stand Mai 2026) verdeutlichen jedoch auch, dass eine bloße Fortführung bisheriger Beschaffungsstrategien nicht ausreicht.
Die Bedeutung der Volksrepublik China für die deutsche Industrie ist ungebrochen. Mit einem Außenhandelsumsatz (Summe Exporte/Importe) von 251,9 Mrd. EUR, löst China die USA ab und liegt, wie bereits von 2016 bis 2023, wieder auf Rang 1 der wichtigsten deutschen Handelspartner. Gleichzeitig erreicht das Handelsbilanzdefizit mit China einen neuen Rekordwert von 89,3 Mrd. EUR.
Die Illusion des schnellen De-Risking
Die Entwicklung der Handelsbilanz mit China spiegelt die Diskrepanz zwischen politischem Anspruch und betriebswirtschaftlicher Realität. In den vergangenen drei Jahren haben 56 Prozent der befragten Unternehmen lediglich zwischen einem und zehn Prozent ihres Einkaufsvolumens aus China in andere Märkte verlagert. 35 Prozent haben gar keine Volumina verschoben. (....)

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Quelle: Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME)

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Kategorie(n): Märkte & Konjunktur