Pressemitteilung: BME-Frühjahrsbarometer zeigt deutsche Wirtschaft unter strukturellem Dauerstress
Bürokratie und Regulatorik sind auch ein Jahr nach dem Regierungswechsel eine große Belastung für Einkauf und SCM +++ Kostendruck nimmt zu +++ Energie wird zum strategischen Wettbewerbsrisiko Eine halbkreisförmige Anzeige, deren Zeiger auf den orangefarbenen Bereich zeigt und einen Wert oder Messwert im Bereich von Grün bis Rot anzeigt. Das BME-Frühjahrsbarometer 2026 zeigt eine deutlich eingetrübte Stimmung in Einkauf und Supply Chain Management: Hohe Energie-, Rohstoff- und Logistikkosten sowie wachsende Bürokratie belasten die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zunehmend Die Unternehmen in Deutschland sehen sich in den Bereichen Einkauf und Supply Chain Management (SCM) keiner Einzelkrise, sondern einer dauerhaften Mehrfachbelastung ausgesetzt. Hohe Kosten, Regulierung und geopolitische Risiken verdichten sich zu einem zentralen Standortproblem. Das sind die zentralen Ergebnisse des Frühjahrsbarometer 2026 des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME), einer Umfrage unter Einkäufern und Supply Chain Managern deutscher Unternehmen. Die Antworten wurden mit den Ergebnissen des ersten Barometers aus dem Frühjahr 2025 verglichen, das gleich nach dem Start der aktuellen Bundesregierung erstellt wurde. Politisches Umfeld belastet Unternehmen Entscheidend belastend sind nach Aussage der Umfrageteilnehmenden Bürokratie (89%), regulatorische Komplexität (88%) und unzureichende wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen. Aus Sicht der Beschaffung liegt der Kern des Problems dabei nicht primär in mangelnder technologischer Leistungsfähigkeit der Unternehmen, sondern in der zunehmenden Belastung durch politische und administrative Rahmenbedingungen. Alarmierend ist zudem, dass die Bewertung zentraler Politikfelder (Bürokratieabbau, Energie, Wettbewerbsfähigkeit) deutlich negativ ausfällt und einen Vertrauensverlust gegenüber den politischen Akteuren signalisiert. Die Unternehmen sehen eine wachsende Lücke zwischen politischen Ankündigungen und operativer Realität. (....)
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