Bei angepasster Bundes-Förderung 8.000 E-Busse bis 2030 möglich / Einen Monat vor der VDV-Elektrobuskonferenz und Fachmesse in Berlin drängt der Branchenverband VDV auf ein deutlich stärkeres Engagement des Bundes bei der E-Bus-Förderung. VDV-Präsident Ingo Wortmann: „Die Zeit des Zögerns – das ist jetzt klargeworden – muss vorbei sein. Der vom Bundesverkehrsministerium berufene Expertenrat Klimaschutz in der Mobilität (EKM) stellt fest, dass der Verkehrssektor die Ziele des Bundes-Klimaschutzgesetzes bis 2030 nicht erreichen wird, da die bislang beschlossenen Instrumente unzureichend seien. Zudem nehmen wir zur Kenntnis, dass die EU-Kommission ab 2030 nur noch lokal emissionsfreie Stadtbusse zulassen möchte. Die Hersteller prüfen, ob sie das Ende der Stadtbus-Produktion für Diesel vorziehen, denn die strenge Clean Vehicles Directive gilt – und die Verkehrsunternehmen bauen, wo es geht, Betriebshöfe um- und aus, qualifizieren die Mitarbeiterschaft. Doch die Förderkulisse des Bundes wird den eigenen Zielen nicht gerecht: Gegenwärtig liegen dem BMDV 2.500 Förderanträge für E-Busse vor, der Haushaltstitel ist deutlich überzeichnet. Unterdessen schlägt der Bund im Klimaschutzprogramm bis 2030 vor, insgesamt 8.000 E Busse deutschlandweit zu beschaffen. Die Branche steht dafür bereit! Dies wird unter anderem durch die angekündigten Rekord-Teilnehmer- und Ausstellerzahlen auf der VDV-Elektrobuskonferenz mit Fachmesse dokumentiert.“ (....)
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Kategorie(n): Gesundheit & Umwelt