Unstrittige Maßnahmen zum Ausbau der Schiene hängen in der Bundesregierung fest, weil nach dem Willen der FDP auch der Neubau von Autobahnen beschleunigt werden soll. Dem hat heute ein Zusammenschluss aus Schienen- und Güterverkehrsverbänden in einem gemeinsamen Pressetermin vehement widersprochen./ „Mittlerweile sind wir so weit, dass der Bundesverkehrsminister den Schienengüterverkehr kleinredet, um den Neubau von Straßen zu legitimieren. Dabei ist es eigentlich ganz einfach: Bei der Schiene müssen wir alles beschleunigen, bei der Straße nur die Sanierung“, sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege. Peter Westenberger, Geschäftsführer des Verbands DIE GÜTERBAHNEN, forderte die Ampel auf, die zu einem Problembündel von Forderungen und Gegenforderungen aufgeblähte Debatte wieder zu zerlegen. „Die Uhr tickt. Um den unstrittigen Schienenausbau zu beschleunigen, reichen der Koalitionsvertrag und das Ergebnis der Beschleunigungskommission Schiene. Die 70 Vorschläge lässt Wissing seit knapp zwei Monaten liegen.“ (....)
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