Verbände fordern eine grundlegende Reform des Preissystems für alle Nutzer der Schiene und den Dialog mit der Branche Berlin, 22.09.2026. Ein Jahr nach Vorstellung der „Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene“ durch den damaligen Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder ist der Bund die angekündigte Trassenpreisreform bislang schuldig geblieben. Der darin angekündigte Termin, die Reform der Schienenmaut zum 1. Januar 2027 umzusetzen, ist nicht mehr zu halten. Mehrere Bahnverbände fordern deshalb eine Umsetzung zum Fahrplan 2028 und beharren auf einer grundlegenden Neuaufstellung des Preissystems für den Personen- und Güterverkehr auf der Schiene. Außerdem fordern die Verbände einen Dialog des BMV mit der Branche. Die Allianz pro Schiene, DIE GÜTERBAHNEN, mofair und der Verband deutscher Verkehrsunternehmen kritisieren, dass es noch immer keine grundlegende Lösung für eine Kostendämpfung und langfristige Planbarkeit der Preisentwicklung bei der Trassennutzung gibt, trotz zahlreicher Herausforderungen im Personen- und Güterverkehr auf der Schiene. Bislang wurden ausschließlich zusätzliche Anreizsetzungen für die Nutzer der Schiene diskutiert, die lediglich Kosten zwischen den einzelnen Verkehren verschieben würden. Die Kostenbelastung für die Branche insgesamt bliebe unverändert hoch und unkalkulierbare Preissprünge weiterhin die Perspektive. (....)
Der vollständige Inhalt dieser Pressemitteilung wird auf unserer Seite nicht angezeigt. Zum Lesen der Mitteilung klicken Sie bitte auf den folgenden Link: