Berlin, 8. Dezember 2020. Das gemeinnützige Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene und der NABU haben den heutigen Beschluss der EU-Verkehrsminister zur Lkw-Maut als „Chance für eine ökologische Verkehrsreform“ begrüßt. „Damit kann die Bundesregierung einen CO2-Aufschlag bei der Lkw-Maut einführen und ein wichtiges Preissignal für mehr Klimaschutz setzen“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, am Dienstag in Berlin. „Die Bundesregierung darf sich damit aber nicht zufriedengeben. Sie muss die Gelegenheit nutzen, um auch das Aufkommen aus der Lkw-Maut zur Förderung des Klimaschutzes zu nutzen“, so Flege. „Es muss Schluss sein mit dem Prinzip, dass die Milliarden aus der Lkw-Maut ausschließlich dem Straßenbau zugutekommen. Wir brauchen eine Öffnung der Finanzkreisläufe im Verkehr, damit mehr Mittel für eine klimafreundliche Mobilität bereitstehen.“