Pressemitteilung: China-Schock erreicht Österreich – Standortverlagerungen und Beschäftigungsabbau möglich

• China-Schock: Steigende Importkonkurrenz erhöht die Wahrscheinlichkeit von Standortverlagerungen und Beschäftigungsabbau in Österreich.
• Bis 2030: 30 % aller befragten Industrieunternehmen planen Verlagerungen ins Ausland – bei besonders stark von chinesischer Konkurrenz betroffenen sind es sogar über 40 %.
• Strategiewechsel: Defensive Ansätze wie geografische Diversifizierung und Stärkung von Kernkompetenzen stoßen an Grenzen – offensivere Strategien nötig.
• Wirtschaftspolitischer Handlungsbedarf: faire Wettbewerbsbedingungen, Forschung & Entwicklung und technologische Stärkung der Unternehmensbasis.
Wien, 11. Juni 2026 – Die steigende Importkonkurrenz aus China setzt den Industriestandort Österreich zunehmend unter Druck. Eine neue Analyse des Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII), des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) und des Büros des Produktivitätsrates der Österreichischen Nationalbank (OeNB) deutet auf einen verstärkten China-Schock in Österreich hin – also auf einen deutlich zunehmenden Wettbewerbsdruck durch rasch wachsende, preisgünstige und technologisch fortgeschrittene Importe aus China. Demnach erhöht die wachsende Importkonkurrenz aus China die Wahrscheinlichkeit von Standortverlagerungen und Beschäftigungsabbau in Österreich. Die Ergebnisse basieren auf der jüngsten WIFO-Industriebefragung.
China-Konkurrenz nimmt spürbar zu (....)

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Quelle: Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII)

Stichwörter: Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII), China‑Schock, Importkonkurrenz, Standortverlagerung, Beschäftigungsabbau, WIFO, OeNB Produktivitätsrat, Industriebefragung, Offshoring, Outsourcing, Anti‑Dumping‑Instrumente, Innovationspolitik, technologische Wettbewerbsfähigkeit

Analysen Manuel Gruber-Német, Klaus Friesenbichler, Agnes Kügler, Andreas Reinstaller:
Auswirkungen chinesischer Konkurrenz auf österreichische Unternehmen

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur