Pressemitteilung: CO2-Flottenregulierung schwerer Nutzfahrzeuge: EU-Kommission ignoriert Klimaschutzbeitrag erneuerbarer Kraftstoffe

Die EU will den emissionsintensiven Güterfernverkehr und seine schweren Nutzfahrzeuge streng regulieren. Eine Anrechnung von erneuerbaren Kraftstoffen wird nicht in Betracht gezogen. Der Kommissionsvorschlag nimmt bewusst Risiken bezüglich der Widerstandsfähigkeit und Flexibilität des Logistiksektors in Kauf. Brüssel/Berlin, 14. Februar 2023: Die Europäische Kommission hat heute ihren Vorschlag zur CO2- Flottenregulierung von schweren Nutzfahrzeugen vorgelegt. Die EntscheiderInnen haben sich dabei auf eine CO2-Reduktion von 90 % bis 2040 geeinigt. Als Zwischenziele wurden 45 % für 2030 und 65 % für 2035 gesetzt. Wie beim Pkw wird vorgeschlagen, dass erneuerbare Kraftstoffe wie eFuels in nicht berücksichtig werden. Damit macht sich die EU-Kommission, wie schon beim PKW und leichten Nutzfahrzeugen, auch beim Schwerlastverkehr auf den Weg zu einem faktischen Verbrennerverbot.73 % aller auf dem Landweg beförderten Güter und Waren in der EU werden von Lkw transportiert. Damit bildet der Schwerlasttransport das Rückgrat des europäischen Handels. Gleichzeitig ist der Schwerlastverkehr für 27 % der CO2-Emissionen im Straßenverkehr und für 5 % der gesamten CO2- Emissionen in der EU verantwortlich – mehr als Luft- und Schifffahrt zusammen. Eine Abkehr von konventionellen fossilen Kraftstoffen in diesem Sektor ist für die ambitionierten EU-Klimaziele 2030 und 2050 unerlässlich. Erneuerbare Kraftstoffe wie eFuels verfügen genauso wie direktelektrische Anwendungen über ein erhebliches Klimapotenzial, den Ausstieg aus fossilen Kraftstoffen im europäischen Verkehr beschleunigen. (....)

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Quelle: eFuel Alliance e.V.

Schlagwörter: eFuel Alliance e.V., CO2-Flottenregulierung, emissionsintensiven Güterfernverkehr, schweren Nutzfahrzeuge

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