Pressemitteilung: Corona-Krise zeigt: Mehr Radwege führen auch zu deutlich mehr Radverkehr

Ein simples Instrument der Klimapolitik erweist sich als wirksam und kostengünstig. MCC-Studie belegt mit Daten aus 106 europäischen Städten den Wirkungszusammenhang. Wenn der Staat für eine klimafreundliche Verkehrswende in Infrastruktur investiert – führt das zu den erhofften Verhaltensänderungen oder ist das nur teure Symbolpolitik? Eine neue Studie geht dieser Frage, über die in Kommunalparlamenten oft erbittert gestritten wird, jetzt wissenschaftlich auf den Grund. Als Beispiel dienen die in der Corona-Pandemie angelegten „Pop-up-Radwege“, bei denen eine Fahrspur der Straße oder ein Parkstreifen provisorisch umgewidmet werden, etwa mit gelben Linien oder Baustellenbaken. Die Untersuchung wurde erstellt am Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) und jetzt in der renommierten US-Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.

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Quelle: Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH