Pressemitteilung: Customs Support Group: Fünf Zolltrends für 2026
Rotterdam, 10. Dezember 2025. Nach einem turbulenten Jahr 2025, in dem Zölle in fast allen Branchen zum Dauerthema wurden, bleibt auch 2026 die einzige Konstante die Unsicherheit. Geopolitische Spannungen, Handelskonflikte, neue Vorschriften und eine anfällige Weltwirtschaft prägen den Außenhandel – und verändern die Rolle des Zollmanagements. Die Customs Support Group, Europas führender unabhängiger Anbieter von Zollabfertigungs- und Handelslösungen, hat hierbei fünf Schlüsseltrends für das Jahr 2026 identifiziert. Sie basieren auf Kundenprojekten, Marktentwicklungen und regulatorischen Veränderungen und werden 2026 für Unternehmen besonders relevant. „Mit wachsenden Handelsbarrieren und der anhaltenden geopolitischen Volatilität wird 2026 das Jahr, in dem sich das Zollmanagement endgültig von einer Verwaltungsaufgabe im Hintergrund zu einem strategischen Motor für widerstandsfähige Lieferketten wandelt“, prognostiziert John Wegman, CEO der Customs Support Group. „Zentralisierte Daten, proaktives Abgabenmanagement und fundiertes Fachwissen im Zollrecht werden entscheidend sein, um neue Vorgaben, Störungen und Risiken zu bewältigen – und den grenzüberschreitenden Warenverkehr zuverlässig aufrechtzuerhalten.“ Trend 1: Zollexpertise wird zum Wettbewerbsfaktor Unternehmen können die äußeren Rahmenbedingungen zwar weder kontrollieren noch vorhersagen – aber sie können sich vorbereiten, indem sie ein starkes Fundament im Zollmanagement legen, um Turbulenzen zu begegnen. Entsprechend rücken Zoll- und Außenhandelsabteilungen näher an die Unternehmensleitung. Entscheidungen über Beschaffung, Lieferantenwechsel, Routenführung, Gesamtkostenkalkulation und Risikosteuerung hängen zunehmend von der fachlichen Bewertung durch Zollspezialistinnen und -spezialisten ab, beispielsweise zu Warenursprung, Wert, Tarifierung, Genehmigungen, Abgabengestaltung und internationalen Übereinkommen. (....)
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