Pressemitteilung: Damit Früchte beim Transport nicht ins Schwitzen kommen - Digitale Zwillinge für Kühltransporter
Obwohl Früchte in gekühlten Lastwagen transportiert werden, variiert die Temperatur oft innerhalb der Ladung. Ungenügend vorgekühlte Paletten, ungeeignete Verpackungen oder ungünstige Stapelung begünstigen Wärmenester. Empa-Forschende haben einen digitalen Zwilling eines Kühltransporters entwickelt, um Transporte zu optimieren und die Haltbarkeit der Lebensmittel besser einzuschätzen. Damit Früchte nach der Ernte frisch bleiben, müssen sie auch während des Transports gleichmässig gekühlt werden. Das ist in der Praxis jedoch gar nicht so einfach, denn ein voll beladener Kühltransporter ist ein komplexes System: Kühle Luft muss zwischen dicht gestapelten Kartons und Paletten zirkulieren. Wie gut dies gelingt, hängt von der Strömungsgeschwindigkeit, der Verpackung und der Anordnung der Paletten ab. Häufig wird die Temperatur aber nur mit einem einzigen Sensor überwacht. Dieser zeichnet zwar eine Temperaturkurve über die gesamte Fahrt auf, misst aber nur an seinem Standort. Empa-Forschende wollen deshalb mit einem virtuellen Kühltransporter potenzielle Wärmenester und deren Einfluss auf die Lebensmittel sichtbar machen. «Unser digitaler Zwilling simuliert die Luftzirkulation und die Wärmeübertragung im gesamten Laderaum. So können wir abschätzen, welche Temperaturen an den verschiedenen Stellen der Ladung herrschen», sagt Empa-Forscherin Elisabeth Tobler. (....)
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