Pressemitteilung: Darf man bei Rettungsarbeiten zusehen?
Mobility: Die Beweggründe von Schaulustigen sind verschieden. Deshalb wollen Fachleute das Zuschauen nicht pauschal verurteilen. / Ein Unfall auf der Autobahn, der Rettungsdienst ist bereits vor Ort. Viele Vorbeifahrende drosseln die Geschwindigkeit, bevor sie die Unfallstelle passieren – eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme, wenn die eigene Fahrrichtung betroffen ist. Doch auch auf der Gegenfahrbahn bremsen viele ab: Laut US-Daten verdichtet sich bei mehr als jedem zehnten Unfall auf dem Freeway der Verkehr in der Gegenrichtung. „Stau wegen Gaffern“, heißt das umgangssprachlich in den Verkehrsnachrichten. Hinter dem abwertenden Ausdruck steckt die Annahme, dass die Menschen langsamer fahren, um sich eine Unfallstelle genauer anzusehen und damit ihre Sensationsgier zu befriedigen. Aber manch Fahrende bremsen womöglich vor Schreck oder aus Vorsicht, weil sie fürchten, dass Trümmerteile auf ihre Spur geraten sein könnten. (....)
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