In Deutschland leben fast 14 Millionen Menschen, die im Ausland geboren und im Laufe ihres Lebens nach Deutschland zugezogen sind – sogenannte Migrant/innen erster Generation. Diese Menschen kommen aus Mobilitätskulturen, die sich mehr oder weniger stark von der deutschen unterscheiden. Das Fahrrad als Verkehrsmittel spielt im Herkunftsland oft eine andere, meist untergeordnete Rolle oder wird kaum als Verkehrsmittel genutzt. Mit ihrem Umzug nach Deutschland kommt das Fahrrad nun als neue Option für individuelle Alltagsmobilität in Frage. Die Hürden und Chancen von Integration in die Fahrradmobilität untersucht nun das Forschungsprojekt „IntegRADtion“ an der Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“ der TU Dresden.