Pressemitteilung: Das Sozialökologische Panel zeigt: Bevölkerung bevorzugt den Ausbau erneuerbarer Energien und der Netze statt eines Klimageldes
Die CO₂-Bepreisung fossiler Brenn- und Kraftstoffe hat das Potenzial, ein effektives und weithin akzeptiertes Instrument zur Bekämpfung des Klimawandels zu sein. Wie aber sollten die daraus resultierenden Einnahmen verwendet werden? Eine deutliche Mehrheit der deutschen Bevölkerung spricht sich dafür aus, diese Mittel gezielt in den Ausbau der Netze und der Erneuerbaren zu investieren. Eine jährliche Rückzahlung der Einnahmen, wie sie mit dem Klimageld geplant ist, genießt unter den Befragten indes eine geringere Zustimmung, wenngleich die Zustimmung dazu über die Jahre gestiegen ist. Zu diesem Ergebnis kommen Auswertungen des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung im Rahmen des von der E.ON Stiftung geförderten Projektes „Sozialökologisches Panel“ aus den Jahren 2021 bis 2024. Das Wichtigste in Kürze: •Die Einführung der CO₂-Bepreisung in Deutschland im Jahr 2021 hat den Zweck, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Diese CO₂-Preis-Einnahmen sollten laut Koalitionsvertrag der Ampelregierung dazu verwendet werden, die Bürgerinnen und Bürger in Form eines jährlichen Klimageldes zu entlasten. Die Ergebnisse des Sozialökologischen Panels aus den Jahren 2021 bis 2024 zeigen allerdings: Eine Mehrheit der Befragten befürwortet es, die CO₂-Preis-Einnahmen für Investitionen in die Erneuerbaren und Netze zu verwenden, anstatt die Mittel für das Klimageld zu nutzen. (....)
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