Pressemitteilung: DB InfraGO bei Bewährungsprobe für das Konzept „Korridorsanierung“ gescheitert
Verkehrsminister Schnieder muss das Projekt persönlich neu aufstellen Am kommenden Sonntag wird die Schienenstrecke Hamburg – Berlin wieder vollständig befahrbar sein. Damit enden deutlich über 300 Tage Vollsperrung auf einem Prozent des deutschen Schienennetzes. Ein zuletzt zweiwöchiger Kontrollverlust der DB InfraGO im Norden führte ab Himmelfahrt zu chaotischen Zuständen. Termin- und Kostenüberschreitungen sowie untragbare Belastungen für Bahnen und ihre Kund:innen zeichnen das Bild, das die erheblichen Planungsmängel seitens der DB InfraGO offenlegt. Damit ist das 2022 vorgestellte Konzept „Korridorsanierung“ an seiner eigentlichen Bewährungsprobe gescheitert. DIE GÜTERBAHNEN sehen Verkehrsminister Patrick Schnieder in der Pflicht: Er muss die im Koalitionsvertrag verankerte Überprüfung des Konzepts durchsetzen und Güterverkehr, Industrie und Lieferketten vor weiteren Schäden bewahren. Peter Westenberger, Geschäftsführer der GÜTERBAHNEN: „Jetzt entscheidet sich, ob er als Minister auftritt, der das Ruder nochmal rumreißt oder als jener, der die Rückschläge kommen sieht und nicht reagiert. Die aktuellen Herzrhythmusstörungen im deutschen Schienennetz sind klar auf das haarsträubende Baustellen-Management der DB InfraGO zurückzuführen. Dazu zählt auch, dass die Deutsche Bahn versprochene Bestandteile der Korridorsanierung zurücknimmt, obwohl diese den entscheidenden Mehrwert gegenüber herkömmlichen eingleisigen Sperrungen ausmachen sollten.“ (....)
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