Pressemitteilung: Deutsche Autoindustrie: Weitere Marktanteilsverluste könnten drei Milliarden Euro Wertschöpfung kosten
• Investitionen der europäischen Autobranche brechen 2026 um 20 % ein, bei europäischen Blue Chips steigen sie zeitgleich um 10 % • Wertschöpfung je Fahrzeug deutscher Hersteller seit 2021/22 um 30 bis 45 % gesunken • Konkurrenzfähiger als gedacht: Europäische E-Autos beim Preis-Reichweiten-Verhältnis vor chinesischer Konkurrenz • Software und autonome Lkw bieten Milliardenpotenzial für neue Umsätze • „Made in Europe“ bei Batterien könnte E-Autos um rund 2.000 Euro verteuern Hamburg, 09. Oktober 2026 – Die Krise der europäischen und insbesondere der deutschen Automobilindustrie ist nicht nur eine Folge schwacher Nachfrage, chinesischer Konkurrenz oder des Übergangs zur Elektromobilität. Ein wesentlicher Teil des Problems liegt tiefer, nämlich in der Kapitalallokation der vergangenen Jahre und Jahrzehnte. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Branchenstudie des weltweit führenden Kreditversicherers Allianz Trade. Zu lange floss Kapital in bestehende Verbrennerplattformen, kurzfristige Margenziele und Dividenden, Investitionen in Elektrifizierung und Digitalisierung kamen dagegen zu spät.„Die Kapitalallokation der vergangenen zwei Jahrzehnte ist ein Bumerang, der jetzt zurückkommt“, sagt Guillaume Dejean, Branchenexperte bei Allianz Trade. „Als die Autobauer das Kapital schließlich umgeschichtet haben, um Zukunftsthemen anzugehen, ist es mit der Gießkanne auf zu viele Vorhaben verteilt worden.“ (....)
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Quelle: Euler Hermes Deutschland Niederlassung der Euler Hermes SA
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