Pressemitteilung: Deutsche Industrieproduktion stagniert aufgrund sinkender Nachfrage und steigender Kosten

Erster Rückgang bei Neuaufträgen seit Jahresbeginn +++ Kostendruck erreicht höchsten Stand seit vier Jahren +++ Stellenabbau beschleunigt sich
Die aktuellen Daten des Einkaufsmanagerindex zeigen eine Stagnation des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland. Grund dafür ist eine gedrosselte Nachfrage aufgrund rapide ansteigender Kosten sowie Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Nahostkrieg. Der gemeinsam mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) erstellte S&P Global Einkaufsmanagerindex Deutschland (EMI) - ein Indikator für das Geschäftsklima - notierte im Mai 2026 mit 50,1 Punkten (nach 51,4 Punkten im April) auf dem tiefsten Stand seit vier Monaten.
Die Produktion wurde zum zweiten Mal in Folge weniger stark ausgeweitet und wuchs mit der geringsten Rate seit Januar dieses Jahres. Einige Umfrageteilnehmende berichteten von einer verstärkten Abarbeitung der Auftragsbestände, andere Marktteilnehmende gaben dagegen an, die Fertigung aufgrund der Nachfrageflaute gedrosselt zu haben. Während die Zahl der Neuaufträge im Vorleistungsgüterbereich erneut zunahm, verzeichnete der Investitionsgüterbereich einen leichten Rückgang und der Konsumgüterbereich einen kompletten Einbruch bei Neuaufträgen. (....)

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Quelle: Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME)

Stichwörter: Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), Deutsche Industrieproduktion, Stagnation, sinkender Nachfrage und steigender Kosten, erster Rückgang bei Neuaufträgen seit Jahresbeginn, Kostendruck erreicht höchsten Stand seit vier Jahren, beschleunigter Stellenabbau

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur