Pressemitteilung: Deutsche Umwelthilfe zur Schwächung der CO2-Flottengrenzwerte: „Weder klima- noch industriepolitisch zu rechtfertigen“

Berlin, 14.10.2026: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt vor einem deutsch-französischen Tauschgeschäft zulasten der CO2-Flottengrenzwerte. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat eine solche Einigung mit Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigt. Berichten zufolge soll Deutschland strengeren „Made in Europe“-Regeln zustimmen und Frankreich im Gegenzug eine drastische Aufweichung der Flottengrenzwerte mittragen. Dabei drohen Rechentricks wie die Anrechnung von „alternativen“ Kraftstoffen und sogenannter Material-Credits für grünen Stahl und die Bildung von Durchschnittswerten über mehrere Jahre. Verhandelt wird direkt über die Köpfe der fachlich zuständigen Umweltministerien hinweg. Ein von der DUH in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten, das zeitnah veröffentlicht wird, zeigt zudem, dass die Aufweichungen der CO2-Flottengrenzwerte unvereinbar mit europäischem Recht sind. (....)

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Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V.

Stichwörter: Deutsche Umwelthilfe e.V., Jürgen Resch, CO2-Flottengrenzwerte, Friedrich Merz, Emmanuel Macron, Made in Europe, alternative Kraftstoffe, Material-Credits, grüner Stahl, Elektroautos, Klimaschutzziele, EU-Recht

Kategorie(n): Gesundheit & Umwelt