Pressemitteilung: Die Europäische Investitionsbank (EIB) vergibt 90 Millionen Euro an die Hafenbehörde Rotterdam für die Installation von Landstromanlagen an drei Tiefsee-Containerterminals im Hafen. Der EIB-Kredit geht an Rotterdam Shore Power, ein Joint
Rotterdam Shore Power installiert die Landstromanlagen, sorgt für den Netzanschluss und übernimmt zusätzlich Kabelarbeiten sowie weitere Bau- und Erdarbeiten. Insgesamt werden acht Kilometer Kaianlagen mit Landstrom ausgerüstet. Geplant sind 35 Anschlusspunkte für große Containerschiffe. Zusätzlich zum EIB-Kredit erhält das Projekt einen Zuschuss der Europäischen Kommission von rund 70 Millionen Euro. Er kommt aus der Infrastrukturfazilität für alternative Kraftstoffe der Connecting-Europe-Fazilität. EIB-Vizepräsident Robert de Groot: „Rotterdam ist Europas wichtigster Hafen und setzt weiter auf Innovation, um seine Spitzenposition zu behaupten. Große Containerschiffe an Landstrom anzuschließen, ist ein wichtiger Schritt weg von fossilen Brennstoffen. Das ist gut für Umwelt, Luftqualität und die öffentliche Gesundheit. Und es ist gut für unsere Wirtschaft, weil es Europa weniger abhängig von Energieimporten aus weit entfernten Regionen macht. Die geopolitische Lage zeigt: Europa braucht mehr Autonomie bei der Energieversorgung.“ Vivienne de Leeuw, CFO Port of Rotterdam: „Landstrom ist ein wichtiger Baustein der Energiewende. Der Hafen Rotterdam arbeitet an einem klimaneutralen Betrieb bis 2050 und will dabei wettbewerbsfähig bleiben. Investitionen wie diese sind dafür unverzichtbar. Sie bringen unsere Klimaziele in Reichweite und stärken die Rolle des Hafens als nachhaltiges, zukunftsfähiges Container-Drehkreuz in Nordwesteuropa.“ (....)
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