Pressemitteilung: Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im September 2025

• Der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im zweiten Quartal fiel stärker aus, als zunächst erwartet. Ursächlich hierfür waren vor allem Sondereffekte im Zusammenhang mit dem Vorziehen von Exporten in die USA im ersten Quartal, die im folgenden Quartal zu einem „Rückprall“ führten. Aber auch die binnenwirtwirtschaftliche Nachfrage schwächte sich im zweiten Quartal spürbar ab. Aktuelle Stimmungsindikatoren im Unternehmenssektor wie die Auftragseingänge zeigen Anzeichen für eine konjunkturelle Erholung; die Konsumlaune der privaten Haushalte schwächte sich zuletzt allerdings wieder etwas ab. Insgesamt dürfte die wirtschaftliche Erholung im dritten Quartal noch verhalten bleiben, bis im späteren Jahresverlauf dürften die Impulse der wirtschafts- und finanzpolitischen Maßnahmen der Bundesregierung stärker zum Tragen kommen.
• Die Produktion im Produzierenden Gewerbe nahm im Juli preis-, kalender- und saisonbereinigt um 1,3 % zu, getragen vor allem vom Maschinenbau (+9,5 %), Automobilindustrie (+2,3 %) und Pharma (+8,4 %). Der Bausektor legte leicht zu (+0,3 %), die Energieerzeugung sank deutlich (-4,5 %). Mit der Aufwärtsrevision der Juni-Daten zeigt sich im Dreimonatsvergleich insgesamt eine Stagnation, wobei Kfz-Produktion zulegte (+4,2 %), andere Industriezweige jedoch Verluste verzeichneten. Insgesamt deutet sich eine Stabilisierung der Industrieproduktion an, getragen von Schlüsselbranchen, bei gleichzeitig anhaltenden Unsicherheiten und geopolitischen Risiken. (....)

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Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)

Stichwörter: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), wirtschaftliche Lage, Deutschland, September 2025, Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP), Auftragseingänge, konjunkturelle Erholung, Konsumlaune, Produktion im Produzierenden Gewerbe, preis-, kalender- und saisonbereinigt um 1,3 %, Inflationsrate, +, 2,2 %

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur

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