Pressemitteilung: Digitaler Beifahrer für die Straße: Wie cargovibe den LKW-Alltag verändert
Treffpunkt Dortmund: Auf dem LKW-Parkplatz der Spedition Wiemers steht Philipp Bracht. In der Hand hält er sein Handy und zeigt einer LKW-Fahrerin die App. Per Sprachbefehl kann die Fahrerin damit Routen planen, Stellplätze finden und reservieren. Philipp führt das vor – und erntet Begeisterung. Denn wer einen LKW fährt, sitzt oft stundenlang am Steuer und hat gleichzeitig viele Fragen: Wo dusche und esse ich? Wo finde ich rechtzeitig einen Parkplatz, bevor die Lenkzeit endet? Die Software sorgt für bessere Planbarkeit. Entwickelt hat sie das Start-up cargovibe. Zehn Stunden – so lange dürfen LKW-Fahrer*innen täglich fahren. In der Praxis enden viele Fahrten früher. „Häufig wissen Fernfahrer*innen nicht, ob sie einen passenden Stellplatz finden. Und so brechen die meisten, um Strafen zu vermeiden, ihre Fahrt frühzeitig ab“, erklärt Philipp, Mitgründer von cargovibe und Absolvent unserer Hochschule. Für Logistikunternehmen ist das wirtschaftlich wenig lukrativ. Für Fahrer*innen bedeutet es Stress. „Bei der Warendistribution werden die entscheidenden Personen, die Fahrer*innen, oft übersehen“, so Philipp. Mit seinen Mitgründern Michel Schrick und Leon Schumacher will er das ändern Was als Idee beim Innovationsprogramm der Westfalen AG – eine gemeinsame Initiative des REACH Start-up Center, der Westfalen AG und der 2G Energy AG – gestartet ist, ist nun ein handfestes Konzept. Mit der digitalen Plattform cargovibe haben die drei Gründer eine Lösung entwickelt, die die Bedürfnisse von Fahrer*innen, Disposition und Infrastruktur in einer Software zusammenbringt: „Wir nutzen KI und Plattformökonomie, um alle Datenpunkte intelligent zu verknüpfen. Auf diese Weise werden die Fahrer*innen unterstützt, wie und wann sie es brauchen.“ (....)
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