Pressemitteilung: DIW-Konjunkturbarometer Januar (2026): Erholung setzt sich fort, aber ohne großen Schwung

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) setzt seinen schrittweisen Aufwärtstrend fort und steigt im Januar auf 94,8 Punkte. Im Dezember lag der Wert noch bei 93,4 Punkten. Der Barometerwert ist somit noch einmal etwas näher an die neutrale 100-Punkte-Marke gerückt, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft anzeigt. Damit verdichten sich die Anzeichen, dass die deutsche Wirtschaft ihre mehrjährige Stagnations- und Rezessionsphase hinter sich lässt. Bereits im Schlussquartal 2025 dürfte die deutsche Wirtschaft gemäß vorläufigen Daten um 0,2 Prozent zugelegt haben. „Die Investitionsmaßnahmen beginnen zu greifen und geben der Binnenkonjunktur frischen Schub“, so DIW-Konjunkturchefin Geraldine Dany-Knedlik. „Doch der Aufschwung bleibt zunächst fragil – zu viele Bremsklötze wirken noch.“ So kommen zusätzliche Reformanstrengungen der Bundesregierung, die der Wirtschaft zugutekommen sollen, meist nur langsam voran. Der Welthandel insgesamt hält sich zwar trotz Zollturbulenzen erstaunlich robust, aber die Wachstumsraten dürften im laufenden Jahr nur moderat ausfallen. Dazu leiden die deutschen Exporte weiterhin unter der massiven Konkurrenz aus China. Die Stimmungslage bei Unternehmen und Haushalten in Deutschland wird sich darum wohl nur schrittweise aufhellen.
DIW-Konjunkturbarometer Januar 2026
Indexstand in Punkten (100 = neutraler Wert, entspricht im Durchschnitt Wachstum von etwa einem drittel Prozent) (....)

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Quelle: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin)

Stichwörter: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin), Konjunkturbarometer, Januar 2026, wirtschaftliche Erholung, Investitionsmaßnahmen, Binnenkonjunktur, Industrieentwicklung, Dienstleistungssektor, Arbeitsmarkt, Welthandel, fragiler Aufschwung

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur