Pressemitteilung: DIW-Konjunkturbarometer sinkt im September (2026) leicht, Erholung bleibt fragil
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) gibt im September leicht nach. Nach dem deutlichen Anstieg im August sinkt der Index um einen halben Punkt auf nun 95,9 Punkte und bleibt damit unterhalb der neutralen 100-Punkte-Marke, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft anzeigt. Nach der unerwartet kräftigen Belebung im ersten Halbjahr 2026 stellt sich die konjunkturelle Dynamik in Deutschland zwar kräftiger dar, als es sich im Frühjahr angedeutet hatte. Dennoch bleibt die Erholung weiter fragil. Der Ölpreis ist im Zuge der stockenden Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA wieder deutlich über 100 Dollar gestiegen. Die steigenden Preise schwächen die Kaufkraft der privaten Haushalte – schon in den Sommermonaten lag die Verbraucherpreisinflation nur noch knapp unter drei Prozent. Ungünstige Finanzierungsbedingungen und hohe Baupreise dämpfen darüber hinaus die privaten Bauinvestitionen. Zusätzlich belasten die anhaltenden geopolitische Risiken und strukturellen Probleme die deutschen Unternehmen. (....)
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