Pressemitteilung: Drei Jahre Deutschlandticket: Da geht noch mehr - Allianz pro Schiene fordert Priorität für Angebotsausbau und bundeseinheitliches Sozialticket
Berlin, 29.04.2026. Zu seinem dritten Geburtstag ist das Deutschlandticket aus dem Alltag von Millionen Menschen nicht mehr wegzudenken. Es steht für unkomplizierte, bezahlbare und umweltfreundliche Mobilität. Das Potenzial des Deutschlandtickets ist aus Sicht der Allianz pro Schiene jedoch längst nicht ausgeschöpft. Das gemeinnützige Verkehrsbündnis fordert von der Bundesregierung, den öffentlichen Nahverkehr zu stärken, damit noch mehr Menschen vom Deutschlandticket profitieren können. Der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, sagte am Mittwoch in Berlin: „Wir haben uns zuletzt alle sehr auf die Preiserhöhungen beim Deutschlandticket fokussiert. Dabei geht die langfristige Perspektive verloren, nämlich was wir alle durch die Einführung des Deutschlandtickets gewonnen haben. Kostete vor vier oder fünf Jahren ein regionales Monatsticket häufig 80, 100 oder sogar 150 Euro, haben wir jetzt eine deutschlandweite Flatrate, die mit 63 Euro deutlich darunter liegt und für ein ungleich größeres Streckennetz gilt.“ Preise im ÖPNV vergleichsweise stabil und günstig Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen, dass in den vergangenen fünf Jahren die Kosten für ÖPNV-Abos um 8 Prozent gesunken sind. „Das liegt vor allem am Deutschlandticket“, sagte Dirk Flege, „und es ist gerade in Zeiten von Inflation und hoher Spritpreise eine gute Nachricht für viele Menschen, dass die Preise im ÖPNV über Monate stabil und vergleichsweise günstig bleiben.“ (....)
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