Pressemitteilung: Drohnen-Einsatz für saubere Luft: BSH überprüft Schiffsabgase über der Ostsee
• Drohne misst gezielt Schadstoffe wie SO₂ in Abgasfahnen • Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro • BSH betreibt weltweit größtes Messnetz für Schiffsabgase Um die Abgase von Schiffen in der deutschen Ostsee zu überwachen, setzt das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Zusammenarbeit mit der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs (EMSA) seit Mitte Juni erneut eine Drohne ein. Ziel der bis September 2025 geplanten Messkampagne ist die Kontrolle der Einhaltung von Emissionsgrenzwerten in dem Emissionskontrollgebiet. Die strengen Umweltstandards gelten in der Ostsee für alle Seeschiffe. Die Drohne startet von der Marineküstenstation Marienleuchte auf Fehmarn und unternimmt zweimal täglich rund vierstündige Überwachungsflüge, um den Schwefelgehalt der Abgase vorbeifahrender Schiffe im Seegebiet zwischen dem Fehmarnbelt und der Kadetrinne präzise zu messen – erlaubt sind maximal 0,10 % m/m. Dabei fliegt sie in sicherem Abstand gezielt von hinten in die Abgasfahne eines ausgewählten Schiffes. (....)
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Quelle: Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)
Stichwörter: Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), Drohnen-Einsatz, Schiffsabgase, Ostsee, SO₂ in Abgasfahnen, Bußgelder, 50.000 Euro, Messnetz, Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs (EMSA)