Pressemitteilung: E-Mobilität im Schwerlastverkehr: Der Kipppunkt ist erreicht, die Technik liefert - jetzt braucht es einen regulatorischen Schub
BearingPoint-Studie mit 400 Expert:innen zeigt: Die Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs steht vor dem kommerziellen Durchbruch – die Logistikbranche geht voran, Regulatorik muss Tempo aufnehmen. Frankfurt am Main, 8. Dezember 2025 – Die Logistikbranche steht am Beginn einer neuen Ära: Batterieelektrische Lkw sind technisch reif und der kommerzielle Kipppunkt ist in greifbarer Nähe. Vorreiter preschen mit innovativen Lösungen voran und investieren bereits in die Elektrifizierung ihrer Flotten. Doch der Markthochlauf wird weiterhin durch fehlende Ladeinfrastruktur, unzureichende Netzanschlüsse und langwierige Genehmigungsverfahren gebremst. Die neue Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint, für die 400 Expert:innen aus Flottenmanagement, OEMs, Energieversorgung, Logistik und Mineralölwirtschaft in der DACH-Region befragt wurden, zeigt: Jetzt ist Momentum da – die Regulatorik muss mit Hochdruck die Rahmenbedingungen schaffen, um die Skalierung zu ermöglichen. Die größten Herausforderungen bei der Elektrifizierung Die Branche ist bereit für den Wandel, die Technik liefert. Die zentralen Herausforderungen beim Umstieg auf E-Lkw sind laut den Befragten: eingeschränkte Reichweite (59 %), unzureichende Ladeinfrastruktur (51 %) sowie ein unsicherer Restwert bei batterieelektrischen Fahrzeugen (37 %). Die Reichweite wird dabei weniger als technisches Problem gesehen, sondern als Frage operativer Sicherheit: Erst wenn Fahrzeuge, Ladepunkte und Tourenplanung nahtlos zusammenspielen, steigt das Vertrauen in den Alltagseinsatz. Parallel spielt das Kostenmanagement weiterhin eine zentrale Rolle: Für 51 % der Befragten ist es derzeit das wichtigste Thema – noch vor Fachkräftemangel (35 %) oder der Umstellung des Antriebs (16 %). Diese Priorisierung zeigt, dass viele Unternehmen aktuell auf wirtschaftliche Stabilität setzen, bevor sie größere Transformationsinvestitionen angehen. Trotz aller Hindernisse sehen die Befragten besonders im Nah- und Verteilerverkehr batterieelektrische Antriebe in den kommenden fünf Jahren als die wahrscheinlichste Lösung (51 % bzw. 38 %). (....)
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